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Bundesweit fordern Frauen #MachtLichtAn

kfd klagt den jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche an

Der kfd-Verband erlebte Ende 2018 die Wut, das Entsetzen und die Fassungslosigkeit seiner Mitglieder auf allen Ebenen: der kfd-Frauen in den Ortsgruppen, in den Regionen und in den Diözesanverbänden. Er initiierte daraufhin die bundesweite Aktion #MachtLichtAn, mit der kfd-Frauen in ganz Deutschland ein sichtbares Zeichen setzten, um zu zeigen: „Jetzt ist der Zeitpunkt, um Kirche zu verändern, um tiefgreifende Reformen durchzuführen und männliche Machtstrukturen aufzubrechen!“.

kfd-Frauen trafen sich am 12. Dezember 2018 bundesweit in vielen Gemeinden vor ihrer Kirche zu Klage und Gebet. Symbolisch richteten sie Taschenlampen auf die Kirchentüren, um Licht und Klarheit in die Dunkelheit um den jahrzehntelangen Macht-Missbrauch zu bringen. Sehr viele kfd-Frauen aus dem Bistum Münster beteiligten sich an dieser Aktion. „Wir fühlen uns in diesem Moment mit den kfd-Frauen in ganz Deutschland in unserem gemeinsamen Anliegen verbunden“, so Judith Everding, Vorsitzende im Leitungsteam des kfd-Diözesanverbandes Münster.

Unter dem Motto #MachtLichtAn forderten die Frauen bundesweit die deutschen Bischöfe auf:

  • Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen,
  • verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen,
  • unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und
  • die kirchliche Sexualmoral zu verändern.

kfd übergibt rund 30.000 Postkarten an die Bischofskonferenz

Bei den Klage-Andachten wurden die zentralen kfd-Forderungen laut vorgelesen. Um ihnen Nachdruck zu verleihen, verteilten kfd-Frauen Postkarten mit diesen Forderungen an Passanten. Bis Mitte Februar sammelten kfd-Frauen bundesweit rund 30.000 Postkarten mit Unterschriften mit einem Appell für die Erneuerung der Kirche. Vertreterinnen des kfd-Bundesverbandes übergaben die Postkarten bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 11. März in Lingen an Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Postkartenübergabe ...

Anlässlich des Anti-Missbrauchsgipfel in Rom hat der Bundesvorstand einen offenen Brief an Papst Franziskus geschrieben, der von den Medien veröffentlicht wurde.

Informationen & Presse #MachtLichtAn

Wer weiß, was Frauen in der Kirche wollen?

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