NEUER BISCHOF, KLARE ERWARTUNGEN
kfd-Diözesanverband Münster e.V. zur Wahl des neuen Münsteraner Bischofs
Münster, 26.03.26. Die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands-Diözesanverband Münster e. V. (kfd Münster) gratuliert Dr. Heiner Wilmer SCJ herzlich zu seinem neuen Bischofsamt im Bistum Münster.
Zugleich verbindet die kfd diese Glück- und Segenswünsche mit der Hoffnung auf eine (welt)offene, erfolgreiche und zukunftsorientierte Zusammenarbeit.
Die Vorstandsvorsitzende Jutta Lutterbey sieht das Thema Geschlechtergerechtigkeit ganz oben auf der Agenda: „Es ist aus unserer Sicht zwingend notwendig, bei der vollen Teilhabe von Frauen an allen Diensten und Ämtern voranzugehen. Besonders auch aus der Perspektive heraus, die Kirche offener, zeitgemäßer und attraktiver zu gestalten.“
Auch die kontinuierliche, transparente und öffentliche Bearbeitung der Missbrauchsthematik fordert die kfd weiterhin auf der Tagesordnung des Bistums. Sie verweist darüber hinaus auf die Beschlüsse des synodalen Weges und den Wunsch, diese im Bistum umgesetzt zu sehen: Kirche brauche Veränderung, Weiterentwicklung und eine Öffnung hin zu den Menschen.
„In bewegten Zeiten wie diesen braucht es eine starke, präsente Kirche, die sich klar gegen den Rechtsruck positioniert. Wir wünschen uns, dass Bischof Wilmer seine Rolle entsprechend wahrnimmt – und bieten ihm als kfd unsere Erfahrung und Mitarbeit an, um Menschen zu verbinden und gesellschaftliche Gräben zu überwinden.“, betont abschließend Ruth Fehlker, geistliche Leiterin des Diözesanverbandes.
Die kfd wünscht sich die Bereitschaft, notwendige Veränderungen mutig anzugehen. „Wir sichern Bischof Wilmer eine konstruktive und offene Zusammenarbeit zu, um gemeinsam an den drängenden Herausforderungen dieser Zeit zu arbeiten.“, so Jutta Lutterbey. „Wir freuen uns darauf!“