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herrlich.weiblich.PILGERN.

kfd-Frauenpilgertag am 2019

Aktuelle Termine

 der nächsten Veranstaltungen im kfd-Diözesanverband ...

Viva Maria! Eine gemeinsame Kampagne von Maria 2.0 und dem kfd-Diözesanverband Münster



Gleichberechtigung. Amen.

Mit-Bestimmen!
Mit-Entscheiden!
Mit-Gestalten!
Zugang zu allen Ämtern!
Ausgrenzung stoppen!

Auf Augenhöhe ...!

Tipp: Beim Klick auf das Plakat und das Kampagnenlogo öffnen sich druckfähige pdf-Dateien zum Abspeichern/Herunterladen.

Weiteres Material zum Download, eine Gottesdienstvorlage, Pressemeldungen und Kampagnenprodukte (T-Shirts, Tassen, Buttons, Taschen) finden Sie auf unserer Kampagnenseite www.kfdmuensterundmaria.de ...


Ablauf der Demonstration

12.05 Uhr  Auftaktkundgebung und Begrüßung durch Ruth Koch (Maria 2.0) und Ute Albrecht (Geistliche Leiterin der kfd Münster)

Weitere RednerInnen:
Jürgen Quante (Propst von Recklinghausen) setzt sich für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und tiefgreifende Reformen in der kath. Kirche ein.
Dr. Andrea Qualbrink arbeitet im Bistum Essen als Referentin für Strategie und Entwicklung. Zuvor war sie für die Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung der Universität Münster tätig. Sie erhielt für ihre Promotion zum Thema »Frauen in kirchlichen Leitungspositionen den Elisabeth-Gössmann-Preis.
Monika Eyll-Naton ist seit 1993 Pastoralreferentin in Geldern. Ihre kraftvollen Predigten zu Maria 2.0 sind weitbeachtet.

13 Uhr  Zwischenkundgebung am Bischofssitz

13.30 Uhr Abschlusskundgebung an der Lamberti-Kirche
Rednerin von Maria 2.0
Dr. Beatrix Bottermann (Vorstandsmitglied des kfd-Diözesanverbandes
Münster e. V. und im Diözesankomitee im Bistum Münster)

 
kfd: Nun ist die Zeit reif, den Zugang zu allen Ämtern zu fordern! 
Der Katholische Frauenverband kämpft schon seit mehr als 100 Jahren für die Gleichberech-tigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft und fordert schon lange den Zugang von Frau-en zum Diakonat.

Schon während des vergangenen Kirchenstreiks im Mai haben Christinnen Gottesdienste VOR den Kirchentüren gefeiert und eigene liturgische Formen gewählt. Die Frauen haben hier spirituell „geleitet“ und das Wort Gottes dadurch zu einer besonders berührenden Erfah-rung für viele Teilnehmer gemacht. „Wir glauben, dass unsere Kirche sich um einen großen Schatz bringt, wenn sie die Charismen von Frauen nicht ernst nimmt und Frauen nicht  in alle Entscheidungen miteinbezieht“, so Beatrix Bottermann vom Vorstand der kfd im Bistum Münster.

Den Zugang zu Weiheämter für Frauen beschloss im Juni auch der kfd-Bundesverband, der sich einstimmig hinter die sog. „Osnabrücker Thesen“ stellte: „Zusammen mit Maria 2.0 sind wir von der kfd Münster überzeugt, dass „Frauen in kirchlichen Ämtern das Fremd- und das Selbstbild jeder Glaubensgemeinschaft tiefgreifend verändern“ (Osnabrücker These Nr. 2), so Judith Everding (Vorstandsvorsitzende der kfd im Bistum Münster).

Viva Maria – die Mutter Gottes als Patronin
Lisa Kötter, Mitiinitiatorin der Gruppe Maria 2.0: „Das Motto der Demonstration „Viva Maria“ heißt für uns, dass wir Maria als Orientierung wählen, als starke Frau, die wir als Schwester in unsere Mitte holen, als eine Frau, die in ihrer Zeit gegen jegliche Konvention verstieß, in dem sie JA sagte zu Gott und ihrer Berufung.“
Sie betont: „Wir sind nicht, wie so viele andere aus der Kirche ausgetreten. Unsere Kirche liegt uns am Herzen, aber nicht so, wie sie uns Frauen und andere bislang behandelt. Wir brauchen einen grundlegenden Wandel, der ein „Mit-Bestimmen, Mit-Entscheiden und Mit-Gestalten“ ermöglicht! Nur so wird Kirche wieder glaubwürdig.
Wir möchten unseren Bischof Felix Genn, mit dem wir im Gespräch sind, durch unsere ge-meinsamen Anstrengungen für eine Erneuerung der Kirche innerhalb der Bischofskonferenz stützen.

Die Zukunft der Kirche
Der Umgang mit Frauen wird letztlich die Zukunft der Kirche entscheiden, sind kfd und Maria 2.0 und viele Experten überzeugt. Die beiden Kooperationspartner wollen klerikale (Männer-) Machtstrukturen abbauen, den Pflichtzölibat abschaffen und Missbräuche vor weltliche Ge-richte bringen. Sie wünschen sich eine geschwisterlichen Kirche, die die Botschaft Jesu Christi als wichtigstes Gebot nimmt!

Vorgeschichte
Die deutschland- und weltweiten Aktivitäten rund um Maria 2.0 und die gemeinsame Mahn-wache am 12.05.2019 in Münster waren ein großer Erfolg. Noch nie wurde so intensiv und so öffentlich über die Kirche und den Glauben gesprochen und zwar von kirchennahen und kir-chenfernen Menschen. „Dieses überraschend hohe Engagement auch aus vielen Katholi-schen Frauengemeinschaften in unserem Bistum zeigt viel Potential und Energie für eine Er-neuerung der Kirche. Es stimmt uns hoffnungsvoll für den Zugang von Frauen in ALLEN Äm-tern“, so Judith Everding, kfd-Vorsitzende im Bistum Münster. „Nach unserem Verständnis von Kirche haben ALLE Menschen die Befugnis, in Gottes Glauben zu leiten und das Wort Gottes zu verkünden.“

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