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Aschermittwoch der Frauen


Das Aschekreuz wird als Zeichen der Buße auf die Stirn gezeichnet

kfd-Veranstaltung mit Tradition ...

Der Aschermittwoch der Frauen ist für viele kfd-Frauen inzwischen ein fester Termin im Jahresrhythmus. Die Anfänge waren bescheiden: Zum ersten Aschermittwoch der Frauen im Jahr 1985 kamen 30 Frauen nach Borken. „Fasten und Buße als Aufbruch zur Freiheit“ lautete das Thema, das Schwester Ria Zimmermann (ehem. Diözesanreferentin) zusammen mit dem kfd-Team im Kreisdekanat Borken ausgewählt hatte.

Der Impuls aus Borken zieht Kreise …

In den folgenden Jahren entwickelte sich der Aschermittwoch der Frauen zu einer wahren Erfolgsstory. Die Teilnehmerinnenzahl wuchs von Jahr zu Jahr. Die Räume in den ersten Tagungshäusern wurden zu klein, so dass der Aschermittwoch der Frauen schließlich in die Jugendburg Gemen verlegt wurde. In der großen Aula können bis zu 200 Frauen teilnehmen. Und als auch das nicht mehr ausreichte, wurde im Kreisdekanat Borken ein zweiter Tag, der „Ascherdonnerstag“ eingeführt, damit noch mehr Frauen teilnehmen konnten.

Bis heute findet der Aschermittwoch der Frauen auch außerhalb des Kreisdekanates Borken Nachahmerinnen in den anderen Kreisdekanaten des Diözesanverbandes Münster, in anderen kfd-Diözesanverbänden und darüber hinaus.

Ehrenamtliche Planung und Durchführung

In jedem Jahr überlegen sich Frauen der Vorbereitungsteams in den einzelnen Kreisdekanaten ein Thema für den Aschermittwoch. Bei Bedarf gibt es Unterstützung durch hauptamtliche Referentinnen. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema während der Vorbereitung liefert nicht nur gutes Rüstzeug für die Durchführung des Tages, sie gibt den Frauen der Vorbereitungsteams auch wertvolle Impulse für ihre persönliche Weiterentwicklung.

Was erwartet die Teilnehmerinnen?

Impulsreferate und Lieder im Plenum stimmen die Frauen thematisch ein. In Kleingruppen mit Gesprächsrunden oder kreativen Angeboten können die Teilnehmerinnen selbst aktiv mitwirken und den Aschermittwoch lebendig werden lassen. Heute sind die Teilnehmerinnen offen und bringen sich in den Kleingruppen mit ihren persönlichen Erfahrungen ein. Themen, die mit den konkreten Lebensrealitäten und Lebenssituationen der teilnehmenden Frauen zu tun haben, finden großen Anklang.

Im Gottesdienst, der als Eucharistie- oder Wortgottesfeier gestaltet wird, bündelt sich der Tag und wird mit seinen vielen Aspekten vor Gott gebracht. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen einen ermutigenden Zuspruch und das Aschekreuz als Symbol der Buße auf die Stirn gezeichnet. Ein thematisch passendes Symbol oder eine Textstelle kann den Frauen auf ihren Weg nach Hause mitgegeben werden, das sie durch die österliche Bußzeit  begleitet und den Aschermittwoch der Frauen noch längere Zeit nachwirken lässt.
Gertrud Roth (Diözesanleitungsteam)