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Paulusplakette für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement

Paulusplakette für Gertrud Roth
Judith Everding (kfd-Vorsitzende), Preisträgerin Gertrud Roth, Weihbischof Christoph Hegge

Ehrung im besonderen Dom-Ambiente

Für außergewöhnliche Dienste im Bistum Münster wurde Gertrud Roth am 5. Oktober 2021 geehrt.
Beim Wortgottesdienst mit 30 Personen in der Marienkapelle im St. Paulus-Dom (Münster) betonten kfd-Präses Gerhard Theben und Ute Albrecht (Geistliche Leiterin der kfd) die vielfältigen Talente und die Bereicherung, die Gertrud Roth in die kfd und ihre Gemeinde eingebracht hat. Vorstandsfrauen aus dem kfd-Diözesanleitungsteam überreichten ihr symbolische Gegenstände, die für diese Talente und Taten stehen. Mechthild Schlichtmann begleitete die Feier musikalisch.

Im historischen Kachelzimmer des Domes, in ganz besonderen Gäste vorbehalten ist, überreichte Weihbischof Dr. Christoph Hegge (im Namen von Bischof Dr. Felix Genn) der kfd-Frau die Paulus-Plakette und hob ihr Engagement hervor als eines, das besonders von Vielfalt und Beharrlichkeit geprägt ist, und das immer von Roth Freundlichkeit und ihrem sensiblen Blick für Menschen begleitet wird.

Hat Gertrud Roths Tag mehr als 24 Stunden?

Dies fragten sich alle Anwesenden, Familie und Wegbegleiter*innen bei der Preisverleihung angesichts der aufgezählten Aktionen und Initiativen, die die kfd-Frau aus Borken auf den Weg gebracht und begleitet hat. Die 76jährige Gertrud Roth engagiert sich in besonderer Weise für den Glauben und die Menschen in ihrer Heimatregion. Der Preis ist wohlverdient, denn die Preisträgerin setzt sich unermüdlich für die Bewahrung der Schöpfung ein. Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, liegen ihr besonders am Herzen (z.B. "Solwodi - Frauen in Not").

"Jeden Tag ein Ehrenamt"

So seien die letzten 40 Jahre überschrieben gewesen, erzählt Gertrud Roth. Seit Mitte der 70er-Jahre ist die Stadtlohnerin kfd-Mitglied und war 2010 bis 2018 im Diözesanleitungsteam aktiv. Ihr Wirken im Bereich Frauenspiritualität ist umfangreich und vielfältig: Die Geistliche Leiterin in Vreden gründete zum Beispiel die monatliche Wortgottesdienstreihe „Obdach für die Seele“ in Borken und das kfd-Trauercafé „Lichtblick“. Vielen ist Gertrud Roth bekannt als Leiterin der Besinnungswochen auf Wangerooge, durch die Weltgebetstagsarbeit in Westfalen oder durch ihr Mitwirken im "Diakonat der Frau".
Bei den jährlichen Demonstrationen in Stadtlohn hält sie das Thema „Atomenergie“ im Leben der Menschen präsent. Viele Jahre leitete Gertrud Roth auch den kfd-Arbeitskreis Schöpfungsverantwortung mit Hauptamtlichen des Diözesanverbandes.

Ihr freundliches und kreatives Wesen sind beeindruckend, genauso wie die Aktivität in unzähligen Gruppen und Projekten, die viele Menschen berührt. Sie sei kfd-Frau "durch und durch". "Die Frauengemeinschaft ist mein Ort in der Kirche", so die strahlende Preisträgerin. kfd-Diözesanvorsitzende Judith Everding, das gesamte kfd-Leitungsteam des Bistums Münster, Familie und Wegbegleiter*innen gratulierten ganz herzlich.

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