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Aktuelle Termine

 der nächsten Veranstaltungen im kfd-Diözesanverband ...

Veranstaltungen zum Strategieprozess

Der Strategeieprozess startete im Juli 2010 zunächst mit intensiver Vorarbeit auf der Ebene der Diözesanleitung. Seit der Diözesanversammlung im September 2010 sind auch die anderen Ebenen des Verbandes eingebunden. Zahlreiche Veranstaltungen tragen die Überlegungen zur Zukunft der kfd im Bistum Münster in die kfd-Gruppen (Top-Down). Zugleich arbeiten kfd-Frauen auf den unterschiedlichen Ebenen an den Inhalten des Strategieprozesses aktiv mit und füllen die Grundsätze mit Ihren Vorstellugen über die Zukunft unseres Verbandes. (Bottom-Up).

Die kfd ist und bleibt im Kern ein demokratischer Verband. Die Zukunft der kfd liegt in der Hand jedes einzelnen Mitgliedes.

Im Folgenden geben wir einen Einblick in die verschiedenen Veranstaltungen zum Strategieprozess. Beteiligen Sie sich, in dem Sie teilnehmen, indem Sie selbst eine Veranstaltung planen und - mit Unterstützung der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen - durchführen.

 


Die Zeit ist reif! - Studientage im Herbst 2012

"Wie wollen wir unsere neuen Grundsätze konkret verwirklichen?" - Diese Frage beschäftigt Verantwortungsträgerinnen in der kfd auf allen Ebenen.

Dass sich in der kfd etwas ändern muss, darüber herrschte im Dezember 2011 unter den Delegierten Einigkeit: Die neuen Grundsätze der Verbandspolitik für die nächsten Jahre wurden einstimmig verabschiedet.

Was bedeutet dies aber konkret? Was wird anders, was muss neu werden, was wollen bzw. müssen wir in Zukunft sogar ganz aufgeben? Jetzt gilt es, die Grundsätze mit Leben zu füllen - Bilder zu entwickeln, über Maßnahmen zu streiten.

Das wird unter Umständen nicht mehr ganz so einmütig geschehen, aber das ist auch gut so: Wo Reibung ist, da entsteht Energie. Energie, die für den Erneuerungsprozess genutzt werden kann. Weil die Richtung klar ist, lassen sich die Energien bündeln.

Zu den verbandspolitischen Grundsätzen entwickelt die kfd jetzt strategische Ziele, die mit Maßnahmen und Kennwerten hinterlegt werden. Diesen Prozess gestaltet die kfd wieder mit einer möglichst großen Beteiligung ihrer Mitglieder.

Der nächste Schritt: An drei überregionalen Studientagen können Sie die Grundsätze, Ziele und Kennwerte des Strategieprozesses im Zusammenhang sehen, verstehen und erleben. Die Plätze sind begrenzt, melden Sie sich also schnell noch zu einer der folgenden Studientage an:

Freitag, 9. November 2012, 10.30 - 16.00 Uhr
Pfarrheim Liebfrauen-Überwasser, Katthagen 2, 48143 Münster

Mittwoch, 28. November 2012, 14.00 - 19.00 Uhr
Gottfried-Könzgen-Heim, Annaberg 40, 45721 Haltern am Seee

Donnerstag, 29. November 2012, 14.00 - 19.00 Uhr
Evangelische Jugendbildungsstätte, Bispingallee 15, 48356 Nordwalde.

Anmeldungen nimmt Lydia Pleger (Tel. 0251 495 471) bis zum 20. Oktober 2012 engtegen.

 

 


November 2012 - Studientage zum Strategieprozess

Die Vorsitzende, Anette Köper begrüßt die Teilnehmerinnen
Von woher kommen die Teilnehmerinnen?
Andrea Temming interviewt die Teilnehmerinnen
Visualisierung des Strategieprozesses
Arbeit in den Kleingruppen
Die Ergebnisse werden zusammen getragen

Lust auf den Strategieprozess machten zwei Studientage des kfd-Diözesanverband Münster e. V., die im November in Münster und in Haltern stattfanden.

Am 9. November in Münster und am 28. November in Haltern trafen sich insgesamt über 50 Frauen der Dekanatsebene mit den Vertreterinnen des kfd-Diözesanleitungsteams, um die Umsetzung des Strategieprozesses zu konkretisieren.

Nachdem im Dezember 2011 die Grundsätze der zukünftigen Verbandspolitik auf der Diözesanversammlung einstimmig beschlossen wurden, ging es jetzt darum, wie diese Grundsätze ganz praktisch Wirklichkeit werden können. Die Teilnehmerinnen beschäftigten sich mit der Frage, welche Ziele und welche Maßnahmen geeignet sind, die kfd so weiterzuentwickeln, dass sie auch in Zukunft ein starker und für Frauen interessanter Verband bleibt.

Die Zeit ist reif!

Nach einer Einstimmung in den Tag und einem Überblick über den Stand des Strategieprozesses, diskutierten die Frauen in Kleingruppen intensiv über geeignete Maßnahmen zur Umsetzung der neuen Verbandspolitik. Es gab viele ermutigende Ideen und es fehlte auch nicht die kritisch-konstruktive Sicht auf mögliche Probleme. Insgesamt waren sich die Frauen einig: „Es wird Zeit,  mit neuen Ideen und Projekten loszulegen.“ Mehrfach wurde der Wunsch geäußert, die guten theoretischen Aussagen des Strategieprozesses jetzt auch praktisch umzusetzen.

Ziele setzen – fertig – los!

Obwohl dazu schon einige Anfänge gemacht wurden, kann der Prozess natürlich erst richtig Fahrt aufnehmen, wenn klar ist, in welche Richtung die kfd gehen will. Ziele setzen - dazu dienten die Studientage. Wenn auf der nächsten Diözesanausschuss-Sitzung über die Ziele abgestimmt ist, dann kann mit diesem Fahrplan die kfd auf dem Weg in die Zukunft so richtig Fahrt aufnehmen!

Ute Albrecht
Geistliche Leiterin
kfd-Diözesanverband Münster e. V.

"Gefällt mir!" - Am Ende des Studientages waren alle sehr zufrieden... (Fotos: Ute Albrecht)

Studientag im Frühjahr 2012 in Coesfeld

Frauen stimmen sich musikalisch auf die Arbeit ein. (Foto: Steinberg)
Frauen stimmen sich musikalisch auf die Arbeit ein. (Foto: Steinberg)
Anhand einer Skala von 1 bis 100 schätzen Frauen ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten ein. (Foto: Steinberg)
Anhand einer Skala von 1 bis 100 schätzen Frauen ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten ein. (Foto: Steinberg)
Anhand ihrer ausgelegten Bänder beschreiben Frauen die Zukunft der kfd aus ihrer Sicht. (Foto: Steinberg)
Anhand ihrer ausgelegten Bänder beschreiben Frauen die Zukunft der kfd aus ihrer Sicht. (Foto: Steinberg)

„frisch – fromm – Fraulich – frei, kfd auf dem Weg in die Zukunft“ war das Thema einer bemerkenswerten Schulung der Katholischen Frauengemeinschaft des Kreisdekanates Coesfeld. Voller Elan und hoch motiviert stiegen insgesamt ca. 50 Frauen aus den pfarrlichen und Dekanatsteams der Kath. Frauengemeinschaft des Kreisdekanates Coesfeld in den Pfarrheimen St. Stephanus in Selm-Bork und Martinus in Nottuln in einem Zug, voll gestopft mit neuen Ideen und Zukunftsfragen der kfd.

Die Leitung dieser spannenden Fahrt in die Zukunft hatte Gisela Budde, Kreisdekanatsteamsprecherin und als Referentin regte Ulla Kintrup-Limbrock, Diözesanreferentin, die Frauen in kleinen Gruppen zur Erarbeitung der verschiedensten Fragen und Antworten an. Wie die Teilnehmerinnen die Wege in die Zukunft der kfd sehen, wurde symbolisch mit Bändern dargestellt. Heraus kamen steinige Wege, Umwege, um sich selbst drehende Wege und Wege die am Abgrund lagen. Aber eines hatten alle Wege gemeinsam, sie zeigten alle in eine neue Zukunft.

Die hochmotivierten kfd-Frauen stellten sich die Frage nach dem Profil der kfd, wer ist die kfd, was ist das Besondere an der kfd und was unterscheidet die kfd von anderen. Es kamen viele Merkmale zusammen von Gemeinschaft, Solidarität, Belange der Frauen in Kirche und Gesellschaft vertreten bis zur Wertschätzung und Anerkennung der Frau. Sehr wichtig wurde die Erkenntnis: die kfd ist keine einzelne Gruppe sondern ein christlicher Verband mit über 600.000 Frauen, der sich als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft sieht.

Die Inhalte der kfd stehen auf den drei Säulen „Glaube-Kirche", "Gesellschaft" und "Frauenbildung". Was brauchen Frauen und welche Angebote kann die kfd dafür machen? Anhand des Rahmens eines Spiegels erklärte Ulla Kintrup-Limbrock den Rahmen des  Strategieprozesses der kfd, der aus den Bereichen: Profil, Zielgruppen, Angebote, Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, Kommunikation und Finanzierung besteht.

Im Spiegel selbst wurde die Vielfältigkeit des Verbandes und der Frauen deutlich. Nachdem festgestellt wurde, welche Fähigkeiten und Interessen die anwesenden Frauen hatten und sich auch in dieser Schulung wieder einmal die Vielfältigkeit der Frauen bewahrheitete, war ein ressourcenorientiertes Arbeiten möglich.

In einem Rollenspiel versetzen sich die Teilnehmerinnen in Frauen verschiedenen Alters und erzählten so ihre Situation in Beruf und Familie und wie sie die kfd sehen und was sie sich wünschen bzw. ablehnen. Orientiert an den Fähigkeiten und Interessen wurden Angebote für die Altersgruppen 16 bis 25 Jahre, 25 bis 40 Jahre, 40 bis 60 Jahre, 60 Jahre plus und für Singles ab 50 Jahre geplant und professionell in den Altergruppen entsprechend ausgeschrieben. Dabei wurde darauf geachtet, dass ein gutes Programm, bezahlbare Gebühren, entsprechende Referentinnen, ansprechende, altersgerechte Werbung, neben Pfarrheim auch Cafes, private Räume und ähnliche Orte angeboten wurden.

Diese Art der Schulung war ein Schritt in die Zukunft des Verbandes. Unter Leitung eines Coaches Ziele benennen, Probleme erkennen, Antworten suchen, nur so kann jedes kfd-Team eigene Lösungen vor Ort finden.

Brigitte Steinberg,
kfd-Kreisdekanatsteam Coesfeld


Studientag der Landfrauen am 19. März 2012

Positionierung auf einer Skala von 1-10: "Ich habe Lust, kfd-Frauen mit der Rolle der Frau auf dem Lande zu konfrontieren und etwas Neues zu entwickeln" (Foto: Kleingräber)

Die KLFB – ein starkes Stück Zukunft in der kfd -
Diözesanversammlung der Katholischen Landfrauenbewegung in der kfd in Coesfeld


19. März 2012. Rund 25 in der Katholischen Landfrauenbewegung engagierte Frauen haben sich aus dem Münsterland und sogar vom Niederrhein auf den Weg gemacht, um ihre Zukunft in der kfd und im Bistum Münster in den Blick zu nehmen.

Andrea Temming, Referentin des kfd-Diözesanverbandes, setzte gleich zu Anfang die Frauen in Bewegung mit dem Refrain: „Steh auf und bewege dich“. Bewegung, so die Referentin, bedeutet immer: aktiv sein, eine Veränderung der eigenen Positionen, eine andere Perspektive bekommen.

Dies sind Grundvoraussetzungen, um die eigene Zukunft und die des Verbandes in den Blick zu nehmen. Um aber die Orientierung nicht zu verlieren, hat die kfd und damit auch die KLFB einen Strategieprozess „Zukunft“ ausgerufen und mit den, im vergangenen Herbst verabschiedeten, Grundsätzen zur Verbandspolitik einen Rahmen für die Arbeit vorgegeben.

In einer Stellübung haben sich die Teilnehmerinnen zu unterschiedlichen Fragen positioniert. Aus dieser Übung heraus ergab sich die Frage: wie können wir mit einer kleinen Aktion Kontakt zu den kfd- Frauen bekommen, die nicht aus einem landwirtschaftlichen und ländlichen Milieu kommen. Hierzu haben sich zwei Kleingruppen gebildet.

Die eine Kleingruppe hat sich für eine Aktion entschieden, die das Thema regionales, saisonales und faires Essen behandelt. Alle waren sich in der Ideenschmiede schnell einig, wenn die KLFB-Frauen die Teilnehmerinnen der Herbst-Dekanatsversammlungen mit Obst und Knabbereien (Nüssen) aus der Region verwöhnen, und bei dieser Aktion auch noch entsprechende KLFB Werbematerialien verteilt werden, dann ist ein erster guter Schritt im Strategieprozess getan.

Die zweite Kleingruppe hat sich mit dem Profil der KLFB auseinandergesetzt, eine nicht ganz einfache, aber, für die Zukunft der KLFB, notwendige Aufgabe. Auch sie ist mit dieser ersten Auseinandersetzung einem zentralen Anliegen des Strategieprozesses nachgekommen: sich immer wieder mit dem eigenen Profil zu beschäftigen bedeutet, dass die eigene Identität gestärkt wird und klarer von außen wahrgenommen wird.

Maria Kleingräber
Diözesanreferentin


Stadtverbandsversammlung der kfd Stadtfrauen Münster am 29. März 2012

Leitungsteam der kfd Stadtfrauen (v.l.): Mechthild Biercher, Ursula Wolf, Imke Sievers (neue Geistliche Leiterin), Andrea Temming, Christiane Schnepper (Foto: Helge Marie-Luise Fabian)
Strukturelle Veränderung im Leitungsteam der kfd Stadtfrauen Münster

Zwischen Tradition und Moderne

kfd Stadtfrauen Münster im Aufbruch

Mit einem Jubiläumssekt stießen 53 Delegierte am 29. März 2012 aus ganz Münster auf fünf erfolgreiche Jahre als kfd Stadtfrauen Münster an.

Mit stabilem und gewachsenem Fundament haben im Jahr 2007 die Frauen aus dem Kreisdekanat Münster die alten Strukturen aufgebrochen und sich neu formiert. Die „kfd Stadtfrauen Münster“ wurden gegründet – als Zusammenfassung aller kfd-Frauen in Münster!

Das Kreisdekanat Münster hatte schon vor mehr als fünf Jahren festgestellt, dass Veränderungen notwendig werden, damit kfd auf Stadtebene Zukunft haben kann. Schwindende Mitgliederzahlen aufgrund der demographischen Entwicklung motivierten die kfd-Frauen zum Umdenken. Darum wurden die vier Dekanate als Unterabteilungen aufgelöst.

Heute werden gewählte Delegationen aus jeder pfarrlichen Ortsgruppe zu den neu initiierten Gremien wie Stadtverbandsversammlung und Stadtverbandsausschuss gesandt. Somit ist Mitbestimmung in Form von Basisdemokratie möglich. Weiterhin wurden auf Stadtverbandsebene vier inhaltlich verschiedene Arbeitskreise gegründet, in denen jede kfd-Frau mitarbeiten kann. Diese schauen heute ebenfalls auf fünf erfolgreiche kfd-Jahre zurück. Nur mit gutem Fundament, d. h. mit vielen engagierten kfd-Frauen, mit dem Kern der Verbandsstruktur, mit bewährten Veranstaltungen und Events war diese Umstrukturierung überhaupt erst möglich.

Aber wo nehmen die kfd Stadtfrauen Münster im Strategieprozess des Diözesanverbandes weiterhin Platz ein? Mit dieser Frage beschäftigt sich u. a. das Leitungsteam der Stadtfrauen Münster. Die Situation, die sich im Leitungsteam zeigt, spiegelt sich in vielen pfarrlichen kfd-Gruppen wider. Es wird immer schwieriger, Frauen für Leitungsämter zu finden. Die Teams werden kleiner, aber die Arbeit nicht weniger. Dieser Problematik hat sich das Leitungsteam der kfd Stadtfrauen Münster mit fachlicher Unterstützung des kfd-Diözesanverbandes gestellt.

Anhand einer PowerPoint-Präsentation wurden auf der Stadtverbandsversammlung neue Wege der kfd Arbeit aufgezeigt. Dabei gaben jetzt schon die Grundsätze des Strategieprozesses, die auf der Diözesanversammlung im Dezember 2011 beschlossen wurden, Orientierung, Halt und Sicherheit. Bei aller Planung soll das Kern-Leitungsteam der kfd Stadtfrauen Münster zukünftig von vorhandenen und gesuchten Talentfrauen unterstützt werden. Bessere Kontakte auf Stadtebene sind geplant und werden hoffentlich durch einen jeweils geselligen Nord-, Süd- und Ost-Stammtisch gegeben.

Eins ist den kfd Stadtfrauen Münster klar: Veränderungen sind nur möglich, wenn neben dem Neuen auch das Altbewährte einen Platz, vielleicht sogar einen neuen Platz finden kann. Damit trägt hoffentlich das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne reiche Frucht!

Helge Marie-Luise Fabian,
Andrea Temming (kfd-Diözesanreferentin)