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Equal Pay Day am 19. März 2016


Presseberichte über die kfd-Aktionen am EPD 2016

 

Lokale Presse

Lüdinghausen
Von Gleichheit keine Spur (Westfälische Nachrichten)

Senden
Verdiene ich, was ich verdiene (Westfälische Nachrichten)

Coesfeld:
Rote Taschen als Sinnbild für rote Zahlen (Allgemeine Zeitung)

Sassenberg

Frauen werden benachteiligt (Westfälische Nachrichten)

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen dürfen eingescannte oder abgeschriebene Presseberichte an dieser Stelle nicht eingestellt werden, sondern nur Links zu den Pressearchiven. Nicht immer stehen alle Artikel im Archiv und sind dort über lange Zeiträume abrufbar. Über Hinweise auf weitere Artikel in digitalen Archiven bedanken wir uns.


Auftaktveranstaltung am 22. Januar 2016

Frauen verdienen in Deutschland im Durchschnitt immer noch 22 Prozent weniger als Männer! Bei der EPD-Auftaktveranstaltung am letzten Freitag, 22. Januar 2016, veranstaltet durch den kfd-Diözesanverband, die Katholische Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB) und den Familienbund der Katholiken, erläuterte die Referentin Sarah Lillemeier (Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Universität Duisburg-Essen) die Gründe für die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern.

  • Nach wie vor übernehmen immer noch Frauen den Großteil der Care-Arbeit für Kinder und weitere Familienangehörige. Dies hat erhebliche Einbußen bei der Einkommensentwicklung in ihrem Lebenslauf und Auswirkungen auf die spätere Rente zur Folge.
  • Berufe, die als „Frauenberufe“ gelten oder die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, werden traditionell schlechter bewertet und bezahlt.

    Unter dem Motto Berufe mit Zukunft. Was ist meine Arbeit wert? steht die Aufwertung von frauentypischen Berufen im Mittelpunkt der aktuellen EPD-Kampagne. Frauen verrichten überdurchschnittlich oft sog. „personenbezogene Dienstleistungen“. Die Arbeit am und mit Menschen ist in unserer Gesellschaft jedoch noch immer unterbewertet und ungerecht entlohnt, obwohl Erziehung und Pflege als zukunftsorientierte Berufe gelten.

    Entgeltdiskriminierung ist rechtlich verboten, so Sarah Lillemeier. Trotzdem wurde sie für verschiedene Berufe wie Hochschulsekretärinnen, AltenpflegerInnen und ErzieherInnen bereits eindeutig nachgewiesen. Die Lösung: Wir müssen dazu übergehen, Arbeit anders und geschlechtsneutral zu bewerten – so wie dies andere europäische Länder bereits praktizieren. Eckpunkte eines entsprechenden Gesetzesentwurfs: Deutsche Unternehmen sollen nachweisen, dass sie gleichwertige Tätigkeiten auch gleich bezahlen – allerdings erst ab einer Beschäftigtenzahl von 500 Mitarbeitern.

    Am 19. März 2016 ist Equal Pay Day (EPD): Die kfd, die KAB und der Familienbund im Bistum Münster rufen zu Aktionen für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern auf.

Ziel der Kampagne zum Equal Pay Day 2016 ist es, mögliche Lösungsansätze und positive Konsequenzen der Entgeltgleichheit für Unternehmen und die Zukunft der gesamten Gesellschaft aufzuzeigen.


Berufe mit Zukunft

Bei der diesjährigen EPD-Kampagne geht es um die Aufwertung von Berufsgruppen, in denen traditionell vorwiegend Frauen arbeiten. Diese sind im Verhältnis oft schlecht bezahlt und gesellschaftlich leider weniger gewertschätzt. Oft sind es Berufe aus sozialen Bereichen wie Erzieherinnen, Altenpflegerinnen, Beraterinnen, Krankenschwestern, aber auch Reinigungsfachkräfte und Friseurinnen.

Die kfd ruft zusammen mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und dem Familienbund der Katholiken im Bistum Münster seit mehreren Jahren zum Engagement am Equal Pay Day auf.
Lesen Sie hier ihren Aufruf zum EPD 2016 ...

Immer mehr Ortsgruppen und Frauen engagieren sich und beteiligen sich durch Aktivitäten in ihren Gemeinden. Viele kfd-Gruppen planen bereits eigene Aktionen zum diesjährigen EPD - oft mit Unterstützung der örtlichen Gleichstellungsbeauftragten.
Unsere Auftaktveranstaltung bietet die Chance, sich mit anderen kfd-Gruppen über bisherige Erfahrungen auszutauschen und/oder den Mut zu einer eigenen Aktion zu finden.