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Equal Pay Day am 21.03.2014


Foto: Horst Andresen, Vortrag der kfd-Borken in Kooperation mit anderen Veranstaltern

Berichte in der lokalen Presse, Hörfunk und TV über die kfd-Aktionen am EPD 2014

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen dürfen eingescannte oder abgeschriebene Presseberichte an dieser Stelle nicht eingestellt werden, sondern nur Links zu den Pressearchiven. Nicht immer stehen alle Artikel im Archiv und sind dort über lange Zeiträume abrufbar. Über Hinweise zu fehlenden Artikeln bedanken wir uns.

Fernsehen und Hörfunk:

Lokale Presse:

Borken:

Senden:

Waltrop:

Rheine

Lüdinghausen

 Ibbenbüren:

Oer-Erkenschwick:

Wettringen:

Drensteinfurt:

 Haltern:


MinijobberInnen haben die gleichen Rechte wie alle Arbeitnehmer!

v. li. n. re.: H. Schweitzer (kath. dt. Frauenbund), E. Löcken (Familienbund der Katholiken), U. Kintrup-Limbrock (kfd), B. Richter-Hoffschlag (kfd), R. Warmers (Kath. Arbeitnehmerbewegung), O. Harhues (Kath. Arbeitnehmerbewegung)

kfd-Frauen rufen zum Equal Pay Day 2014 auf 50 ehrenamtliche Frauen von vier katholischen Verbänden planten am Freitag im Gottfried Könzgen-Heim in Haltern gemeinsam ihre Aktionen für den Equal Pay Day am 21. März 2014.

Das Schwerpunktthema des diesjährigen EPD "... und raus bist du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen!" spricht in diesem Jahr besonders viele Menschen im Münsterland an. Wen wundert's, denn in den münsterländischen Landkreisen sind überdurchschnittlich viele MinijobberInnen beschäftigt. 62 Prozent von ihnen sind Frauen, die oft nach oder neben der Familie "etwas dazu verdienen".

Dass diese MinijobberInnen das gleiche Recht auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Betriebsrente und Freistellung haben wie alle anderen Angestellten, stellte der Rechtschutzexperte Martin Peters in seinem Vortrag klar. Frauen und Männer in Teilzeit dürfen von Rechts wegen nicht benachteiligt werden!

Um diese Rechtsansprüche bekannt zu machen, gingen die vier katholische Verbände aus dem Bistum Münster "Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands e. V. (kfd)", "Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)", "Katholischer Deutscher Frauenbund" und der "Familienbund der Katholiken" jetzt ein starkes Bündnis ein. Ihre Mitglieder planen gemeinsam Aktionen, um auf die Gefahren von Minijobs und ihre Auswirkungen auf den Rentenerwerb aufmerksam zu machen.

Die KAB-Grundsatzexpertin Lucia Schneider-Adams zeigte anschaulich, dass geringfügig Beschäftigte durchaus keine ungelernten Arbeitskräfte sind. 86 Prozent der Minijobber haben eine berufliche Qualifikation. Genauso viele werden trotzdem so schlecht bezahlt, dass ihr Verdienst unter der Niedriglohngrenze liegt. Zudem bieten die Minijobs keine eigenständige soziale Absicherung und verstärken die Abhängigkeit vom Partner. "Minijobs sind als Gesamtheit eher eine Sackgasse für Frauen!", so die Expertin. Daher setzen sich die katholischen Verbände für die Umwandlung der geringfügigen Beschäftigungen in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ein.
Foto & Text: Andrea Niemann


kfd-Referentin Ulla Kintrup-Limbrock und EPD-Koordinatorin Ortrud Harhues von der KAB
kfd-Referentin Ulla Kintrup-Limbrock und EPD-Koordinatorin Ortrud Harhues von der KAB

Gemeinsam sind wir stärker! Kooperationen ...

Aus vorangehenden Projekten haben wir gelernt und festgestellt, dass Kooperationen viel bewirken können.

Vielleicht überlegen Sie als kfd-Gruppe einmal, ob Sie einen Info-Stand, einen Vortrag oder eine Aktion gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern starten können:

  • Kath. Arbeitnehmerbewegung,
  • Familienbund der Katholiken,
  • Kath. Deutscher Frauenbund

Auch eine Zusammenarbeit mit ihrer Gleichstellungsbeauftragten, anderen Bildungseinrichtungen oder auch mit den Gewerkschaften vor Ort tun tragen Früchte, die dem Projektziel zugute kommen. Mehr Präsenz hat auch in der Öffentlichkeit eine stärkere (politische) Wirkung!

Das Diözesanbüro und die EPD-Koordinatorin Ulla Kintrup-Limbrock helfen Ihnen gerne bei der Kontaktaufnahme.


  • Arbeitskreistreffen am 25.11.13 in Münster

Arbeitskreis Gesellschaftspolitik tagt zum EPD

Am 25. November 2013 lauschen ungefähr 25 Mitglieder des Arbeitskreises EPD 2014 und weitere Interessierte einem Vortrag von Dagmar Jeske, der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Südlohn.

Die Referentin erläutert Ihren Zuhörerinnen ausführlich, welche Risiken Minijobber mit einer geringfügigen Beschäftigung eingehen, und welche Vorteile eine freiwillige Zuzahlung in die Rentenversicherung bringt. Diese wird seit Anfang 2013 automatisch bei Beginn einer geringfügigen Beschäftigung eingeräumt, solange die Arbeitnehmer nicht widersprechen.

Abgesehen von der nur gering erhöhten Rente durch diese Einzahlung, sind Minijobber jedoch Leistungen wie Rehabilitation oder Übergangsgeld oder eine Riester-Rente sicher. Außerdem zählt - vor allem bei Frauen nach der Elternzeit - jeder Monat, in dem Rentenbeiträge gleich welcher Höhe gezahlt werden im Falle einer Erwerbsminderung oder eines früheren Rentenbeginns. Die Zuzahlung lohne sich in jedem Fall für Arbeitnehmerinnen in nicht-privaten Unternehmen, so die Empfehlung von Dagmar Jeske.

Leider sind die MinijobberInnen selten ausreichend über diese Chancen und Risiken ihres Arbeitsverhältnisses informiert und werden oft als "Beschäftigte zweiter Klasse" angesehen oder ihre Rechte - wie selbstverständlich - nicht beachtet.

Hinweis:
DagmarJeske verweist auf eine umfangreiche Broschüre der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Borken zu den Rechten von geringfügig Beschäftigten:
Jetzt downloaden: "Geringfügige Beschäftigung - Informationen und Beispiele. Sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen"


Das Schwerpunktthema des EPD 2014

EPD 2014 Schwerpunktthema

2014 setzt der Equal Pay Day mit dem Schwerpunktthema
„… und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“
ein deutliches Zeichen und bringt unterschiedlichen Facetten der geringfügigen Beschäftigung in den öffentlichen Focus.

Gerade Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Familienaufgaben und kehren danach nicht selten in Minijobs und geringer Teilzeit ins Berufsleben zurück.

Diese "Lösung" bringt oft viele Probleme mit sich:

  • Wer aufgrund von Minijobs eine sog. Lohnlücke von 23 % hat, erhält über 50 % weniger Rente, die zur Grundabsicherung im Alter nicht ausreicht.
  • In den münsterländischen Landkreisen sind überdurchschnittlich viele MinijobberInnen beschäftigt. Was als Sprungbrett für den Wiedereinstieg gedacht war, entwickelt sich für viele Frauen als Sackgasse, denn die Übergangslösung mündet selten in die gewünschte Festanstellung.
  • Viele Minijobberinnen kennen zudem ihre Rechte nicht, z.B. die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder den Anspruch auf bezahlten Urlaub und Feiertage“. Den Minijobberinnen diese Rechte aufzuzeigen, ist ein Anliegen des kfd-Arbeitskreises Gesellschaftspolitik, der den Equal Pay Day mit koordiniert.

Hier geht's zu den Aktionsvorschlägen ...