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Mahnwache am 26. April 2011 in Ahaus

Anlässlich des 25. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl ruft der kfd-Diözesanverband Münster neben anderen chritslichen Organisationen zu einer Mahnwache auf in Ahaus auf. 

Münster / Bistum Münster. 

Vor 25 Jahren, am 26. April 1986 um 1 Uhr 23 Min. 40 Sek. explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Tschernobyl steht seither als Mahnung für die Menschheit, dass menschliches und technisches Versagen – trotz aller Sicherheitsvorkehrungen – nie  auszuschließen sind. Gerade im Umgang mit Atomenergie und deren Abfällen bedeutet das irreparable Schäden für viele Menschengenerationen und für die gesamte Umwelt.

Auch der GAU nach dem verheerenden Erdbeben und den Tsunami- Zerstörungen in Japan mit noch nicht absehbaren Folgen für Bevölkerung und Umwelt gerade in diesen Wochen machen wieder deutlich: was nach menschlichem Ermessen und wissenschaftlichen Berechnungen eigentlich nicht passieren kann, passiert doch.

Naturkatastrophen, unvorhersehbare Unfälle bzw. Kettenreaktionen machen diese gefährliche Technik letztendlich unbeherrschbar.  

Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Diözesanverband Münster e. V. hat in ihrer letzten Diözesanversammlung am 6. September 2010 den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie gefordert und sich gegen die Politik der Laufzeitverlängerung ausgesprochen; sie hat die sofortige Beendigung von gefährlichen Atommülltransporten durch Deutschland und ins Ausland sowie den Vorrang für eine Klima schonende dezentrale und nachhaltige Stromerzeugung gefordert.  

Der kfd-Diözesanverband  Münster e. V. ruft zum 25. Jahrestag der Katastrophe in Tschernobyl am Dienstag, 26. April 2011 um 17.30 Uhr in Ahaus zur Teilnahme an einer Mahnwache auf, die von Mitgliedern im Arbeitskreis „Bewahrung der Schöpfung“ der kfd im Kreisdekanat Borken, der Ev. Frauenhilfe und Pax Christi vorbereitet wurde. Treffpunkt ist der „Mahner“ neben der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus auf dem Marktplatz.

Gertrud Roth
Diözesanleitungsteam der kfd

Hintergrund:

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 600.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Der kfd Diözesanverband Münster e. V. ist mit rund 140 000 Mitgliedern der größte Diözesanverband im kfd Bundesverband. Die Katholische Landfrauenbewegung (KLFB) ist eine Zielgruppe des kfd Diözesanverbandes Münster e.V.

Weitere Informationen unter www.kfd-muenster.de.

Pressemitteilung als PDF-Datei