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Mittwoch 16. November 2011

17.11.2011 - Gegen Gewalt! Frauen aus Mittelamerika berichten

Die kfd unterstützt die Christliche Initiative Romero (CiR) beim Einsatz für Frauen in Mittelamerika

(Foto: CiR)

Am Donnertag, 17.11.2011 um 19.30 berichten Frauen aus Mittelamerika im Café Weltbühne, ESG-Haus, Breul 23 in Münster über ihre schwierige Lage.

Jedes Jahr werden in Mittelamerika mehr als1500 Frauen ermordet – weil sie Frauen sind!

In Mittelamerika steigt nicht nur die Anzahl der Frauenmorde alarmierend an, sondern auch die Gewalt im Alltag gegen Frauen nimmt zu!Grund genug, Frauenorganisationen vor Ort in ihrem Kampf gegen die Gewalt zu unterstützen.

Aus El Salvador,dem Land, das den traurigen Rekord der weltweit höchsten Mordrate an Frauen hält, kommt Marina Rios. Sie leitet den Bereich Arbeitsrechte bei der Frauenorganisation Las Mélidas. Mit einer psychotherapeutischen Methode hilft sie Frauen, Gewalterfahrungenzu verstehen, zu verarbeiten und mögliche Lösungswege zu finden. Alarmierend ist die Situation auch in Honduras. Der Militärputsch im Juni 2009 hat die Präsenz von Gewalt noch verschärft. Adalinda Gutiérrezsetzt sich auf politi-scherEbene dafür ein, dass Frauen stärker in die lokalen Entwicklungsprozesse integriertwerden. Nachdem sie selbst Gewalterfahrungenmachen musste, hilft sie nun anderen Frauen im Kampf gegen Gewalt.

Marina Ríos, Sozialarbeiterin aus El Salvador, und
Adalinda Gutiérrez, Frauenrechtlerin aus Honduras,
berichten über Frauenmorde und alltägliche Gewalt gegen Frauen in Mittelamerika sowie ihren Einsatz für Frauenrechte.Mit Diskussion im Anschluss.

Die Kampagne wird unterstützt durch:
kfd-Diözesanverband Münster e.V.
Autonomes Frauenreferat AStA, Uni Münster
Nordelbisches Missionszentrum,
Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V.