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Montag 09. November 2015

Stellungnahme zum Sterbehilfegesetz

Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, das die geschäftsmäßige Sterbehilfe unter Strafe stellt. Vereinen oder Einzelpersonen, die Beihilfe zum Suizid als Dienstleistung anbieten, drohen fortan bis zu drei Jahren Haft, wenn sie einem unheilbar Kranken geschäftsmäßig ein tödliches Medikament zugänglich machen.

"Die Frage, wie wir mit Leiden und Schmerzen am Lebensende umgehen, darf nicht dazu führen, dass Sterbehilfe ein "normales Angebot" im Gesundheitswesen wird", erklärt Judith Everding, Vorstandsvorsitzende des kfd-Diözesanverbandes Münster e. V.  

Die kfd fordert seit 2012 ein Verbot der geschäftsmäßigen und organisierten Beihilfe zum Suizid und hat sich in zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen dafür eingesetzt. "Wir wollen vermeiden, dass sich gerade die Schwachen in unserer Gesellschaft im Alter unter Druck fühlen, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen", so Judith Everding. Der mehrheitliche Beschluss des Bundestages ist für sie ein klares Zeichen für den Schutz und die Würde des Lebens bis zuletzt.

"Zusammen mit unserem Bundesverband setzen wir auf den Ausbau von Palliativmedizin und Hospizarbeit, um einen würdevollen Umgang mit Sterben und Tod zu ermöglichen", so Judith Everding.

Daher begrüßt der kfd-Diözesanverband Münster e. V. die beschlossene Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung und fordert deren konsequente Umsetzung.