Absenden
kfd-Diözesanverband Münster auf facebook
Donnerstag 27. Februar 2014

Gedenken an die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima

Mit einer Mahnwache und einem Zeitzeugengespräch erinnern kfd-Frauen an die vergangenen Atomkatastrophen, die deutlich machen, dass menschliches und technisches Versagen trotz aller Sicherheitsvorkehrungen furchtbare Katastrophen für Menschen und Umwelt auslösen kann.

Mahnwache zur Atomkatastrophe von Tschernobyl und Fukushima

Die kfd tritt für eine weltweite Abschaltung aller Atomanlagen ein. Viele davon sind marode und eine lauernde Gefahr. Ein ungelöstes Problem sei der täglich ansteigende Atommüll, für den es weltweit keine sichere Endlagerung gibt. Bereits im Jahr 2010 forderte die kfd bei der Diözesanversammlung den schnellstmöglichen Ausstieg aus der  Kernenergie, die sofortige Beendigung von gefährlichen Atommülltransporten durch Deutschland und ins Ausland sowie den Vorrang für eine Klima schonende dezentrale und nachhaltige Stromerzeugung.

Auch 2014 bekräftigt die kfd diese Forderung mit aller Nachdrücklichkeit!
Seit 10 Jahren finden regelmäßige Gottesdienste zum Jahresgedenken an die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima in der Ammelner Kapelle statt.
Unter der Leitung des kfd-Kreisdekanatsteams Borken ruft der kfd-Diözesanverband zur Teilnahme an einer

  • Mahnwache am Sonntag, 16. März 2014 auf.
    Treffpunkt ist um 13.30 Uhr der „Mahner“ neben der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus auf dem Marktplatz. Alle politisch Interessierten sind herzlich willkommen. Teilnehmende kfd-Gruppen werden gebeten, ihre Banner mitzubringen, um so ein deutliches und sichtbares Zeichen zu setzen.
    Weitere Informationen im Flyer

 

Zeitzeugen-Gespräch am 11. März 2014 in Münster

Im Rahmen der „Aktionswoche für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ veranstaltet der kfd-Diözesanvberand Münster in Kooperation mit Karola Wiedemann (Haus Coerde eG) und dem Umweltforum Münster e.V. ein Zeitzeugengespräch. Die moderierte Gesprächsrunde zum Thema „Atomkraft ist auch keine Alternative“ mit Besuchern aus Tschernobyl und dem Verein Kinder aus Tschernobyl gibt Einblicke in die dramatischen und immer noch anhaltenden Folgen der beiden großen Atomkatastrophen.

  • Di, 11. März 2014, 19:30 Uhr
    Gemeinschaftsküche, Haus Coerde Coermühle 50, 48157 Münster
    Eintritt frei!
    Flyer zum Zeitzeugengespräch