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Freitag 08. Mai 2015

kfd kritisiert die endlose Diskussion um den Katholikentag 2018

Nach elf Monaten Diskussion hat der Rat der Stadt Münster gestern entschieden, dass die Stadt den 101. Deutschen Katholikentag, der 2018 in Münster stattfinden soll, unterstützt.

Nachdem eine Bezuschussung durch finanzielle Mittel bereits in einer früheren Sitzung abgeblockt wurde, hat sich der Stadtrat nun endlich dazu durchgerungen, den Katholikentag auf der Basis von Sachmitteln zu unterstützen. Hierzu gehören die Nutzung der Halle Münsterland, ein Kombiticket für den Verkehrsverbund Münster sowie die Reinigungs- und Energiekosten von Schulen. Der Rat konnte sich jedoch nicht entscheiden, die Höhe dieser Sachleistungen genauer zu beziffern.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als Veranstalter des Katholikentags hat nun immerhin Sicherheit, was die Kosten für die Nutzung der Halle Münsterland und weitere Variablen angeht. Um klare Worte über einen geldwerten Betrag, mit dem das ZdK rechnen kann, drückt sich die Stadt jedoch weiterhin!

„Dies ist eine klägliche Vorgehensweise und beschämend für eine Stadt, in der Tausende von engagierten Ehrenamtlichen in Kirche und Gesellschaft sowie viele soziale und kirchliche Verbände und Institutionen beheimatet sind", findet der Diözesanverband Münster der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der allein schon über 115.000 Mitglieder zählt.

„Wir freuen uns grundsätzlich, dass die Diskussion um den Katholikentag in Münster nach so langer Zeit voran geht. Gleichzeitig hätten wir als katholische Frauengemeinschaft uns von Anfang an eine klarere und positivere Haltung von Seiten einer gastgebenden Stadt gewünscht", so die Vorsitzende des kfd-Diözesanleitungsteams Judith Everding. „Unsere Mitglieder und tausende weitere engagierte Katholiken rücken Münster im Jahr 2018 ins Licht der Öffentlichkeit und sorgen für Besucherströme, die natürlich auch der Stadt zu Gute kommen. Uns fehlt der Enthusiasmus von Seiten unserer katholisch geprägten Heimatstadt!"

kfd-Pressemitteilung vom 07.05.2015