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Freitag 12. April 2019

Mahnwache und Kirchenstreik mit der Aktion Maria 2.0!

Anlässlich des Missbrauchsskandals in der Katholischen Kirche rufen engagierte Frauen der Heilig Kreuz Gemeinde in Münster alle Frauen zu einem Kirchenstreik auf! Der kfd-Diözesanverband Münster unterstützt diese Aktion mit Namen Maria 2.0 und ruft alle kfd-Gruppen dazu auf, sich beim Kirchenstreik vom 11. - 18. Mai 2019 aktiv zu beteiligen. Damit knüpft der kfd-Diözesanverband an die bundesweite kfd-Aktion #MachtLichtAn vom Dezember 2018 an, die zur Erneuerung der Kirche aufgerufen hat.

kfd unterstützt die Aktion Maria 2.0: Aufruf zum Kirchenstreik vom 11.-18. Mai 2019!

kfd unterstützt die Aktion Maria 2.0: Kirchenstreik vom 11.-18. Mai 2019! Mahnwache am 12.05.2019!

Am Sonntag, 12. Mai von 11.00 - 11.30 Uhr findet auf dem Domplatz in Münster die zentrale Aktion im Rahmen der Aktionswoche Maria 2.0 für das Bistum Münster statt.

Die Maria 2.0-Initiatorinnen und der kfd-Diözesanverband Münster e. V. halten eine kurze Ansprache, die ihre Klagen, Forderungen und Sehnsucht nach einer glaubwürdigen Kirche zum Ausdruck bringt. Zusammen fordern sie:
• Eine radikale Erneuerung der Katholischen Kirche und den Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Ämtern!
• Kein Amt für Missbrauchstäter und Vertuscher sowie die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte und Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden!
• Die Aufhebung des Pflichtzölibats!
• Die Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen!

So streiken die Frauen vom 11.-18. Mai 2019 für die Erneuerung der Kirche

Während des einwöchigen Kirchenstreiks betreten Frauen keine Kirche und verrichten keine Dienste. Sie gestalten den Streik aktiv mit Gottesdiensten auf den Gemeindeplätzen und vor den Kirchentüren. Symbolisch drücken die Frauen mit weißen Betttüchern ihre Trauer und ihr Mitgefühl, aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang für die Katholische Kirche aus.
Zu allen Aktionen sind auch Männer eingeladen.

Alle Frauen in den Gemeinden vor Ort sind eingeladen, sich beim Streik zu beteiligen. Für die Gottesdienste vor den Türen der Kirchen gibt es eine Gottesdienstvorlage und Lieder zum Herunterladen.
Das Plakat zur Mahnwache können Sie hier herunterladen, ausdrucken und in Ihrer Umgebung aufhängen.

Hintergrund

Frauen sind die Säulen der Gemeinden, ohne ihre vielfältigen ehrenamtlichen Dienste kann keine Pfarrgemeinde auskommen. Zu sagen haben sie jedoch in der katholischen Kirche so gut wie nichts, der Zugang zu Ämtern bleibt ihnen bislang verwehrt.

Der Auslöser ist der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Die Ursachen liegen tief in den männlich dominierten Machtstrukturen und veranlassten engagierte Frauen der Heilig Kreuz Gemeinde in Münster, alle Frauen zu einem Kirchenstreik aufzurufen. Unter dem Namen „Maria 2.0“ streiken sie und erhalten viel Zuspruch und Beteiligung aus vielen Gemeinden in ganz Deutschland.


Die kfd kämpft mit seiner Forderung für das „Diakonat der Frau“ schon lange für eine Gleichberechtigung von Frauen in der Katholischen Kirche und startete bereits Ende 2018 die bundesweite Aktion #MachtLichtAn zur Erneuerung der Kirche.

Aktionen im ganzen Bistum Münster

Der Frauenverband unterstützt die Initiative Maria 2.0 und rief im Vorfeld alle kfd-Gruppen im Bistum Münster dazu auf, den Kirchenstreik vom 11. - 18. Mai 2019 aktiv zu unterstützen. Maria 2.0-Aktionen von kfd-Gemeinden gibt es außer auf dem Domplatz in Münster z. B. in
- Recklinghausen
- Sonsbeck
- Legden
- Rheurdt
- Wesel-Schermbeck
- Lüdinghausen, Seppenrade
- Ahlen
- Münster Hiltrup und Amelsbüren
- Hamm
- Sassenberg
- Münster Wolbeck
- Ibbenbüren
- Haltern am See
- Telgte
- Dülmen
- Metelen
- Borken
- Warendorf
- Dorsten
- Kevelaer
- Münster-Roxel/Albachten
- Hamm
- Hassum
- Hommersum
- Reichswalde
- Ochtrup
- Goch-Pfalzdorf

 

Die Initiative Maria 2.0 fordert einen umfassenden Neuanfang.

In einem offenen Brief an den Papst fordern die Frauen kein Amt mehr für diejenigen, die andere geschändet haben an Leib und Seele oder diese Taten geduldet oder vertuscht haben, die selbstverständliche Überstellung der Täter an weltliche Gerichte und uneingeschränkte Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden,Zugang von Frauen zu allen Ämtern der Kirche, Aufhebung des Pflichtzölibats undkirchliche Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen auszurichten.
Weitere Informationen zu Maria 2.0 ...

Empfehlungen der Initiatorinnen von Maria 2.0 und der kfd für eine aktive Teilnahme:

 

Presse-Downloads: