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Montag 25. Februar 2019

Atommüll in Ahaus: kfd-Mahnwache am 17.03. und Großdemonstration am 09.03.2019

Der kfd-Diözesanverband ruft zur diesjährigen Mahnwache gegen die Atommülllagerung in Ahaus auf. "Wir fordern, dass keine weiteren Atommülltransporte nach Ahaus kommen, sondern dass er dort gelagert wird, wo er entstanden ist; bis zu einer sicheren Endlagerlösung“, so die Frauen des kfd-Arbeitskreises.

Mahnwache der kfd
mit musikalischer Begleitung durch Mechthild Schlichtmann und Norbert Mombo

Am 17. März 2019 um 13.30 Uhr
In Ahaus, am "Mahner", Kirche St. Mariä-Himmelfahrt

Der kfd-Arbeitskreis hofft auf eine hohe Beteiligung an der kfd-Mahnwache in Ahaus: „Gerade hier in unserer Heimat sind wir in besonderer Weise durch das Atommüll-Zwischenlager in Ahaus und die Urananreicherungsanlage in Gronau betroffen. Das ist für uns Anlass, immer wieder darauf aufmerksam zu machen und uns einzusetzen - nicht nur für uns, sondern auch aus Sorge um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder."

Bayrischen Atommüll in Westfalen lagern?

Aktuell sollen in Ahaus 152 Castoren aus dem Versuchsreaktor Jülich und hochradioaktives, waffenfähiges Uran aus dem Forschungsreaktor Garching bei München gelagert werden.

Die Sicherheit für die nächsten Generationen ist auch den Menschen in Ahaus und Umgebung ein ganz wichtiges Anliegen!

Die weltweite Bewegung „Fridays for Future“ – angestoßen durch die 16jährige Greta Thunberg – ist  ein Vorbild für den friedlichen Protest.
„Wir wollen den Geist von Greta Thunberg in der kfd und darüber hinaus lebendig werden lassen“. Daher lädt der kfd-Arbeitskreis ganz herzlich zur diesjährigen Mahnwache ein. Weiterhin gedenkt er den Opfern der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima, die noch immer an den Folgen leiden.

Die Mahnwache hat viele Unterstützer

Im Leitbild des kfd-Bundesverbandes steht: „Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt“. Diese Aussage beinhaltet für die Frauen des Arbeitskreises auch den Einsatz gegen die Gefahren und die zerstörerischen Auswirkungen der Kernenergie im Kreis Borken.
Die KAB St. Paulus, Ahaus; die Evang. Frauenhilfe BZV Steinfurt-Ahaus und die Pfarrgemeinde St. Marien, Ahaus, unterstützen die Mahnwache und rufen auch ihre Mitglieder auf, daran teilzunehmen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Wir bitten die örtlichen kfd-Gruppen und andere Verbände, ihre Banner mitzubringen, um so deutliche und sichtbare Zeichen zu setzen.

 

Überregionale Demonstration nach Ahaus am 09.03.2019

Der kfd-Diözesanverband verweist zusätzlich auf eine von 13 Initiativen geplante Großdemonstration. Sie wollen den Protest gegen die Lagerung des Atommülls aus Bayern auf die Straße tragen, bevor die ersten Castoren aus Garching oder Jülich nach Ahaus rollen. Zum anderen erinnern sie an den Jahrestag des Unfalls von Fukushima am 11. März 2011 erinnern und solidarisieren sich mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung.

Geplanter Ablauf:
Auftaktkundgebung: 12 Uhr, Bahnhofsvorplatz Ahaus (Redebeiträge, Musik, Volxküche)
Anschließend Demonstrationszug zum Rathaus, Abschlusskundgebung (Redebeiträge, Musik, Volxküche).
Danach Fahrt zum Atommüll-Lager (Busse, PKW, Fahrräder), Aufstellen von gelben Xen und schwarzen Fahnen!

Die Initiatoren fordern:

  • Keine Verlängerung der bestehenden Genehmigungen für Zwischenlager!
  • Umgehende Entwicklung von tragfähigen neuen Konzepten für eine möglichst sichere längerfristige Zwischenlagerung unter Einbeziehung internationaler Forschungsergebnisse!
  • Keine Verbringung von atomwaffenfähigem Material aus Garching nach Ahaus! Stattdessen Lagerung der Brennelemente, Abreicherung und endlagergerechte Verpackung in Garching! Schluss mit dem Einsatz von waffenfähigem Uran im FRM II!
  • Keine Verbringung der Brennelementbehälter mit unkalkulierbarem Inhalt aus Jülich nach Ahaus! Stattdessen Bau einer erdbebensicheren Lagerhalle in Jülich und Entwicklung von Konzepten zur endlagergerechten Verpackung dieser Elemente in Jülich!
  • Keine weitere Produktion von Atommüll, da alle bisherigen Entsorgungskonzepte fehlgeschlagen sind (siehe Asse, Morsleben, Gorleben, Schacht Konrad)!

Weitere Infos zur Großdemonstration ...