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Montag 14. November 2016

10.000 € Jubiläumskollekte für den Verein Aktion Hoffnungsschimmer

Der Diözesanverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland Münster e. V. übergibt Kollekte des Jubiläumsgottesdienstes an Dr. Jochen Reidegeld

Übergabe der kfd-Kollekte an Aktion Hoffnungsschimmer

Judith Everding (kfd-Vorsitzende), Ute Albrecht (Geistliche Leiterin), Denis Necat Bozan (stellv. Vorsitzender Aktion Hoffnungsschimmer), Dr. Jochen Reidegeld (Schirmherr, stellv. Generalvikar Bistum Münster), Pfarrer Klemens Schneider (Mitinitiator)

Bei der großen Feier zum 100.sten Verbandsjubiläum am 9. Oktober 2016 feierten 4500 Frauen auf dem Münsteraner Domplatz ein turbulentes, anregendes und spirituelles Fest. Beim Gottesdienst mit dem Bischof weiteten die Jubiläumsgäste neben allen Feierlichkeiten auch ihren Blick für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, und spendeten bei der Gottesdienstkollekte zugunsten der Aktion Hoffnungsschimmer insgesamt über 9.600 €. Diesen Betrag rundete der Diözesanverband der Frauengemeinschaft auf glatte 10.000 € auf und unterstützt damit die inzwischen bistumsweite Initiative, die sich für christlich-jesidische Flüchtlinge in der Türkei und im Nordirak einsetzt.

 

Spendenübergabe
Vertreterinnen des Diözesanverbandes übergaben am 10. November 2016 auf dem Platz des Westfälischen Friedens im Rathausinnenhof symbolisch drei gefüllte Geldsäcke an den Schirmherrn der Aktion Hoffnungsschimmer Dr. Jochen Reidegeld, Denis Necat Bozan (stellv. Vorsitzender) und Pfarrer Klemens Schneider (St. Laurentius Senden).
Mitinitiator Pfarrer Schneider ist begeistert. Er selbst war bereits im Krisengebiet vor Ort und berichtet von den erschreckenden Schicksalen jesidischer Familien, die Opfer von IS-Terroristen wurden. Von den Spenden schafft die Initiative dringend benötigte medizinische Geräte an, aber auch Wohncontainer für die Menschen, die seit fast drei Jahren in den Zelten der Flüchtlingslager leben.
„Gerade die Frauenschicksale bewegen uns als Frauenverband sehr“, so Judith Everding (Vorsitzende des kfd-Diözesanverbandes Münster e. V.), „viele Frauen wurden vergewaltigt und leben durch den Terror schwer traumatisiert unter trostlosen Bedingungen und in großer Armut.“


kfd-Frauen beten für den Frieden
Seit bereits 60 Jahren zeigen sich kfd-Frauen solidarisch mit den Frauen, die aktuell von Kriegen in der Welt betroffen sind. Sie beten seit 1956 im gesamten Bistum Münster für den Frieden. Sichtbares Zeichen ist die kfd-Friedenskerze, die im Münsteraner St. Paulus Dom brennt. Wie man an den Schicksalen der jesidischen Frauen sieht, ist die brennende Bitte um Frieden heute genauso aktuell wie 1956. Um daran zu erinnern, feiert die kfd am 20.11.1956  das 60jährige Friedensgebet mit einer Skulptur-Einweihung und einem Gottesdienst im St. Paulus Dom.