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Uganda-Spendenprojekt der KLFB

Seit etwa 2008 pflegt die Katholische Landfrauenbewegung (KLFB) im Bistum Münster freundschaftliche Kontakte zu Landfrauen nach Uganda. Dabei lernte sie gut ausgebildete Bäuerinnen kennen.

Mit ihrem Können in der Land- und Hauswirtschaft sorgen sie für die Ernährung und das Einkommen ihrer Familien. 
Besonders erfolgreich sind sie im Pflanzenbau und in der Fisch-, Schweine- und Ziegenhaltung.

(Foto: P. Edward Ssonko)
(Foto: M. Teunissen)

Die Landfrauen in Uganda wollen aber mehr:
Sie wollen in die Direktvermarktung einsteigen und den lokalen Markt nördlich des Viktoriasees mit guten Lebensmitteln beliefern. Dafür brauchen sie ein Grundgerüst an Technik und Hilfsmitteln. Diesen Entwicklungsschritt in der Fleisch- und Lebensmittelverarbeitung möchten wir unterstützen mit 5.000 Euro.

Alle Spenderinnen und Spender mit großen und kleinen Spenden sind uns herzlich willkommen.

DKM - Darlehnskasse Münster eG
IBAN DE46 4006 0265 0001 9705 00
BIC GENODEM1DKM
Konto-Nr.:  1970500
BLZ:   400 602 65
Stichwort "Uganda"

Rufen Sie uns an, wenn Sie Anregungen und Fragen haben. Ihr Diözesanleitungsteam der KLFB


28.05.2013 - Genossenschaftszentrum steht kurz vor der Fertigstellung

Die Katholische Landfrauenbewegung in der kfd im Bistum Münster hat sich zusammen mit den „Tilapia – Freunden Niederrhein“ und dem „ Internationalen Ländlichen Dienst“ ( ILD) der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in den letzten Jahren für den Aufbau eines genossenschaftlich organisierten Fleischvermarktungssystems in Uganda engagiert.

Nördlich des Viktoriasees ist das Projekt angesiedelt. Projektmanager, Projektinitiator und erste Kontaktperson ist Father Edward Ssonko. Vielen Menschen vom Niederrhein ist er bekannt und mit nicht wenigen ist er befreundet, da er schon über viele Jahre die Urlaubsvertretung des Pfarrers von Dingden übernimmt.

Wie ernst es die Menschen in Uganda mit dem Aufbau ihrer Vermarktungsgenossenschaft meinen, zeigt sich unter anderen darin, dass Father Edward für die „ heiße“ Endphase des Projekts von seinen Pflichten als Pfarrer freigestellt ist. Bis zum 31.Dezember 2013 muss alles fertig sein, denn dann läuft das Gesamtprojekt aus. Konkret heißt das: die baulichen Arbeiten am Genossenschaftszentrum müssen abgeschlossen sein.

Im Zentrum befinden sich neben Büro- und Schulungsräumen auch Trockenlagerräume u.a. für Kaffee sowie das Schlacht- und Kühlhaus. Hier können  in wenigen Wochen die Bäuerinnen und jungen Bauern von der NAYOFA- Organisation ihre Tiere schlachten und marktgerecht verarbeiten lassen. Damit ist ein großer Schritt in Richtung Autonomie und nachhaltige Einkommensverbesserung getan worden. Die Katholische Landfrauenbewegung hat mit ihre Spende von 5000 € einen maßgeblichen Beitrag dazu geleistet.

Bericht: Maria Kleingräber


Hintergrundinformation zum Uganda-Spendenprojekt

Die Entstehung

Erste Kontakte nach Uganda konnten seit 2007 durch Toni Murböck, ehemaliger Mitarbeiter der Akademie Klausenhof - Schwerpunkt "Eine-Welt-Arbeit, Entwicklungspolitik" und ehemaliges Mitglied im Sachausschuss Mission, Frieden und Gerechtigkeit des Diözesankomitees geknüpft werden.

Seit 2008 besteht der Kontakt zu Pater Edward Ssonko aus Uganda. Pater Edward hat feste Kontakte zur Pfarrgemeinde St. Pankratius in Dingden, etwa seit 25 Jahren und zum Verein Tilapia Niederrhein e.V. Pater Edward pflegt und knüpft die Kontakte nach Deutschland (Niederrhein). Er initiiert und beaufsichtigt entwicklungspolitische Projekte in Uganda (schwerpunktmäßig in der Region nördlich des Viktoria Sees) und sorgt für deren Finanzierung.

Was wird gemacht?

Die KLFB will 5.000 Euro sammeln, um den Aufbau einer Fleischverarbeitungsanlage zu unterstützen (Kühlung, Wurstverarbeitungsgeräte, Töpfe, etc.). Das war das Ergebnis des Besuches der ugandischen Delegation um Pater Edward vom Sommer 2009 im Münsterland und am Niederrhein.

Wie wird finanziert?

Bei Anerkennung des Projektes "Aufbau einer Fleischverareitung" gewährt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) 75% der gesamten Maßnahmekosten. 25% werden durch Spenden abgedeckt.

Wer ist beteiligt?

Der Verein Tilapia Niederrhein e.V. entwickelt und kalkuliert inhaltlich mit Pater Edward und in Kooperation mit der KLFB das konkrete Projekt. Über Tilapia Niederrhein werden auch die Spenden an die Empfänger in Unganda transferiert.

Für die Beantragung der BMZ-Mittel und die sach- und fachgerechte Verwendung vor Ort sorgt der Internationale ländliche Dienst (ILD) der KLB.

Mary Kocks-Lux (Tilapia Niederrhein e.V.) und Hermann Schuten (ILD) waren im Juli 2011 in Uganda und haben die bisherigen Projekte besucht.

Beschluss:

Das Diözesanleitungsteam der kfd hat in seiner Sitzung am 7. November 2011 beschlosssen, den Spendenaufruf der KLFB zu unterstützen und die Spenden bis zur Weiterleitung an Tilapia Niederrhein e.V. zu sammeln.