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Talentfrauen unterwegs im Diözesanverband

Bereichern Sie Ihr Programm durch Referentinnen aus den eigenen Reihen und buchen Sie eine kfd-Talentfrau ...

Das kfd-Kreisdekanat Coesfeld


Das Kreisdekanatsteam

Kreisdekanatsteam Coesfeld (v.l. Ulla Kintrup-Limbrock, Brigitte Steinberg, Christel Bräutigam, Margret Sundrum, Jutta Füser, Ruth Latzel, Gisela Budde; oben v.l. Hedwig Scharlau, Ida Kramer, Mechtild Dömer)

Sprecherin: Gisela Budde
Telefon: 02593.1888
E-Mail: hugbudde(at)muenster(dot)de

Weitere Teammitglieder:
Dekanat Coesfeld:          
Brigitte Steinberg, Coesfeld, Tel. 02541.7540
Hedwig Scharlau, Rosendahl-Höven, Tel. 02541.2532

Dekanat Dülmen:           
Christel Bräutigam, Nottuln-Appelhülsen. Tel. 02509.9374
Ruth Latzel, Dülmen, Tel. 02594.80244

Dekanat Lüdinghausen:  
Mechtild Dömer, Dülmen, Tel. 02591.5484

Dekanat Werne:              
Jutta Füser, Werne, Tel.: 02389.45212
Ida Kramer, Werne, Tel. 02389.532451

Ansprechpartnerin im Diözesanleitungsteam:
Barbara Richter-Hoffschlag
Telefon: 02863.929692
E-Mail: Hoffschlag-Velen(at)t-online(dot)de


Dekanate im Kreisdekanat Coesfeld (Quelle: http://www.kreisdekanat.de/coesfeld)
Dekanate im Kreisdekanat Coesfeld (Quelle: http://www.kreisdekanat.de/coesfeld)

Das kfd-Kreisdekanat besteht aus den vier Dekanaten: Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Werne und stellt die mittlere Strukturebene der katholischen Kirche im Bistum Münster. Es liegt in der Mitte des Münsterlandes und umfasst neben dem Kreis Coesfeld auch die Städte Selm und Werne sowie den nördlichen Teil der Stadt Lünen aus dem Kreis Unna, die Lippe bildet die Bistumsgrenze. 

Das Kreisdekanat Coesfeld ist bekannt für zahlreiche Wasserschlösser und Burgen. Als Baumaterial wurde der Baumberger Kalksandstein verarbeitet, der im Kreis Coesfeld abgebaut wird. Aus diesem Steinmaterial besteht auch der St.Paulus-Dom und das Rathaus von Münster.

Die Gesamtbevölkerung im Kreisdekanat beträgt 297.547 Personen. Davon sind insgesamt 193.225 Katholiken in 36 Kirchengemeinden, 1 Rektorat und einer Filialgemeinde. Das sind 64,94% der Gesamtbevölkerung des Kreises Coesfeld mit den zum Kreisdekanat gehörenden angrenzenden Teilen des Kreises Unna. (Homepage des Kreisdekanatsbüros Coesfeld). 16.603 Frauen sind im Kreisdekanat Coesfeld Mitglied in der Kath. Frauengemeinschaft.  (Stand: Ende 2010)


1. Juni 2016: Schiffahrt nach Henrichenburg

Das kfd-Dekanat Dülmen lädt alle Interessierten Frauen herzlich zur Studien- und Erlebnisfahrt nach Henrichenburg ein.

Alle Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer ...


Dülmen: Aktionen und Wortgottesdienst zum Bibelprojekt


Weltgebetstag 2016 in Borken

Kuba ist im Jahr 2016 das Schwerpunktland des Weltgebetstags.
Die größte und bevölkerungsreichste Karibikinsel steht im Mittelpunkt, wenn wir am Freitag, dem 4. März 2016 in den Gemeinden im Kreisdekanat Coesfeld Weltgebetstag feiern.

Wir laden Sie herzlich zum Weltgebetstag im Kreisdekanat Coesfeld ein.
Die Vorbereitungen laufen am 25. und 28. Januar ab 14 Uhr.
Alle Infos erhalten Sie hier ...


Verein(t) in Coesfeld - Das kfd-Dekanat Coesfeld macht mobil

  • kfd-Glücksrad-Fee
  • kfd-Stand in Coesfeld

Mehr als 80 Vereine präsentierten sich im August mit einem kunterbunten Programm in der Innenstadt von Coesfeld. Dass die Katholische Frauengemeinschaft des Dekanats Coesfeld, unterstützt von den pfarrlichen kfd`s St. Lamberti, St. Jakobi und Maria Frieden, nicht fehlen durfte war schnell klar. Leider zeigte sich an diesem Tag das Wetter nicht von der besten Seite ...

Lesen Sie den vollständigen Bericht von der gelungenen Mitgliederwerbeaktion in Coesfeld ...


kfd-Studienfahrt 2015: Deutsche Geschichte erleben!

Studienfahrt des kfd-Kreisdekanates Coesfeld
Frauen aus dem Kreisdekanat Coesfeld erobern mit Herzogin Anna Amalie Weimar


Mit einem umfangreichen Programm im Gepäck startete eine außergewöhnliche Studienreise des kfd-Kreisdekanates Coesfeld. Unter dem Motto "Erfurt und Weimar - Schmuckstücke der Thüringer Städtekette" starteten 21 Teilnehmerinnen eine spannende Reise in die Vergangenheit der Deutschen Geschichte.

Vollständigen Bericht lesen ...


Bericht zum Fortbildungsblock B die kfd-Mitgliederwerbung


Im Kreisdekanat Coesfeld wurde im Juni 2015 der zweite Schulungsblock mit dem Schwerpunkt "Wie und mit was kann ich Frauen ansprechen und erreichen" im Kloster Hamicolt durchgeführt. Ein weiterer Termin zu diesem Thema wird am 1. Juli 2015 im Pfarrheim St. Konrad in Werne angeboten.

Nachdem schon der erste Schulungsblock im Januar zum Thema: "Ein Team vorbereiten auf interessierte neue Frauen" großes Interesse hervorgerufen hatte, ging es in diesem Schulungsblock um eine Thematik zum "Anfassen".
Geleitet wurde diese Schulung in Hamicolt von Julia Seifert (Bildungsreferentin im Diözesanverband Münster). Unterstützt wurde sie von Brigitte Steinberg, (Dekanatsteamsprecherin des Dekanates Coesfeld) und Rita Pohl (kfd Nottuln) aus der Projektgruppe der MWK.

Reger Erfahrungsaustausch

In Kleingruppen gingen die Teilnehmerinnen den Fragen nach:

  • Wo, wann und wem haben sie von der kfd erzählt und welche Reaktionen haben sie erlebt?
  • Gibt es in ihrem Team erste Schritte in der Mitgliederwerbekampagne und welche Erfahrungen haben sie hier gemacht?

Die Antworten in großer Runde zeigten zahlreiche Erfahrungen. Einige Aktionen wurden trotz großem Einsatz nicht genug in der Öffentlichkeit wahrgenommen und der Zeitfaktor spielte eine große Rolle. Es wurde überlegt, an welchen Orten ein Infostand werbewirksam aufgebaut werden kann, um möglichst viele neue Frauen zu erreichen.
Wie kann also unser kfd-Stand zu einem "Hingucker" werden?
Es kamen sehr viele interessante Vorschläge. Viele kleine Eyecatcher und Streumittel wurden vorgestellt, die die Blicke der Vorbeigehenden anziehen können.

Auf bereits etablierte kfd-Veranstaltungen wird auch in Zukunft nicht verzichtet. Hierbei stellte sich lediglich die Frage, wie diese guten Angebote besser vermarktet werden können.
Denn: kfd ist kein alter Hut!

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Schulung war, zufriedene kfd-Mitglieder halten. Dazu muss die kfd die Wünsche der Mitglieder erkennen und versuchen, darauf einzugehen.

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Öffentlichkeitsarbeit. Immer wieder kam von den Teilnehmerinnen der Hinweis, dass Öffentlichkeitsarbeit zwar betrieben, aber oft nicht angenommen wird. Erstaunt waren die Frauen, dass gute Veranstaltungen selbst in ihrer eigenen Pfarrei nur begrenzt bekannt sind.

Fortbildungsblock C folgt im Oktober

Die meisten neuen Mitglieder kommen aufgrund persönlicher Gespräche. Im Forbildungsblock C zur Mitgliederwerbekampagne lernen die Frauen in einem Intensivtraining, welche Argumente bei einem Werbegespräch überzeugen und wie Vorbehalte ausgeräumt werden.

Für den nächsten Schulungsblock bietet das Kreisdekanat Coesfeld zwei Termine an:

Sa., 10.10.2015 im Kloster Hamicolt, 10.00-17.00 Uhr
Sa., 24.10.2015 im Pfarrheim St. Felizitas in Lüdinghausen, 10.00-17.00 Uhr.


Anmeldungen über den Diözesanverband Münster

Ein Bericht von Brigitte Steinberg, Dekanatatsteamsprecherin


Weltgebetstagswerkstätten 2015 im Kreisdekanat Coesfeld

Frauen aller Konfessionen laden ein zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag 2015:

Montag, 19. Januar 2015, 14.00 -19.30 Uhr 
Pfarrheim Anna Katharina, Am Tüskenbach 18, 48653 Coesfeld

Donnerstag, 22. Januar 2015, 14.00 Uhr - 19.30 Uhr
Pfarrheim St. Ludger, Bahnhofstr. 20, 59348 Lüdinghausen

Weitere Informationen und Einladungsflyer ...


Januar 2014: Erfolgreiche Forbildung zur Mitgliederwerbekampagne

Dass eine MWK-Schulung nicht langweilig sein muss, zeigte sich im kfd-Kreisdekanat Coesfeld im Kloster Hamicolt. Unter der Leitung von Ellen Menke-Melges (kfd-Bildungsreferentin) und unterstützt von Brigitte Steinberg, Ruth Latzel und Rita Pohl aus der MWK-Projektgruppe fand der erste MWK-Schulungsblock statt.

Ausführlichen Bericht zur Fortbildung lesen ...


29.08.2014: Kabarettabend in Dülmen

Kabarett Kreisdekanat Coesfeld
Ursula Reinsch (kfd-Bundesverband), Gisela Budde (Teamsprecherin Kreisdekanates Coesfeld, Stefan Keim (Kabarettist), Kriszti Kiss (Kabarettistin)

 

Zu einem Kabarettabend mit dem Thema: "Balance des Glücks zwischen Familie und Beruf lud die Kath. Frauengemeinschaft des Kreisdekanates Coesfeld am 29. August in Dülmen ein.

"Das Thema Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf und Familie trifft den Nerv der heutigen Zeit", so Brigitte Steinberg (Kreisdekanatsteam Coesfeld). Vor 250 anwesenden Männern und Frauen stellte Ursula Reinsch vom kfd-Bundesverband das Positionspapier der kfd vor und rechnete vor, welche nachteiligen Auswirkungen die Sorgearbeit für Kinder und Pflegebedürftige auf die soziale Sicherung von Frauen hat. Anschließend beleuchteten die Kabarettisten Kriszti Kiss und Stefan Heim das Thema mit Szenen und Songs auf unterhaltsame Weise.

Einen vollständigen Bericht über die gelungene Veranstaltung lesen Sie hier ...


Dekanat Coesfeld feiert mit 40 Frauen den "Tag der Diakonin"

v.l. Barbara Richter-Hoffschlag (Diözesanleitungsteam), Erika Hullermann, (Dekanatsteam), Brigitte Steinberg (Dekanatsteamsprecherin), Hedwig Scharlau (Dekanatsteam), Pastor Jürgen Quante, Agnes Terbeck (Dekanatsteam), Ulla Kintrup-Limbrock (kfd-Bildungsreferentin)

Einen ausführlichen Bericht zu der Veranstaltung und Diskussion "Braucht Kirche Frau im Amt?" lesen Sie hier ...


Weltgebetstag am 7. März 2014 im Kreis Coesfeld

Weltgebetstag 2014 im Kreisdekanat Coesfeld
Die Weltgebetstagskerze wird an die kfd überreicht, die im nächsten Jahr die Trägerschaft übernimmt.

Mit 28 Gottesdiensten wurde der Weltgebetstag zum Thema "Wasserströme in der Wüste"im Kreisdekanat Coesfeld gefeiert.

Ausführlicher Bericht über die Vorbereitungen und rege Teilnahme am Weltgebetstag

 

 

 

Ausblick auf den Weltgebetstag 2015

Schon jetzt ist man gespannt auf den Weltgebetstag 2015. Am Ende des Weltgebetstags- Gottesdienstes 2014 überreichte die Teamsprecherin der kfd St. Lamberti, Erika Jeremias, die Weltgebetstagskerze dem Team der kfd St. Jakobi, die 2015 die Trägerschaft des Weltgebetstages in Coesfeld übernimmt. Die Texte kommen 2015 von den Frauen auf den Bahamas. Ein Bibelnachmittag dazu wird am Dienstag, 11. November 2014, von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Kloster Antonius in Lüdinghausen angeboten.


Erfolgreiche Veranstaltung „Die Zeit ist reif – Die Kirche braucht Diakoninnen“

Auf Einladung der Katholischen Frauengemeinschaft des Dekanates Coesfeld diskutierten am 01.07.2013 ca. 20 Frauen mit Irmentraud Kobusch, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd und Vorsitzende des Netzwerkes Diakonat der Frau, im Pfarrheim Maria Frieden zum Thema des diesjährigen Tages der Diakonin: „Die Zeit ist reif – Die Kirche braucht Diakoninnen“.

Frau Kobusch machte deutlich: „Die Katholische Frauengemeinschaft besteht auf dem Zugang für Frauen zum Weiheamt.“ Das Diakonat sei verankert im Kirchenrecht und nicht im göttlichen Recht. Ein Kirchenrecht könne aber geändert werden, wie es in der Vergangenheit auch geschehen sei. Ämter in der Kirche hätten sich entsprechend den Erfordernissen der jeweiligen Zeit herausgebildet, entwickelt und verändert. Die Einführung eines Amtes ohne Weihe für Frauen widerspräche den Zeichen der Zeit. Auf die Frage, ob diese Forderung nach dem Amt der Diakonin nur auf Deutschland begrenzt sei, antwortete Irmentraud Kobusch: „Nein, mittlerweile wird dieses Amt auch in anderen Ländern der Weltkirche gefragt.

Das Diakonat ist ein eigenständiges Amt, das die „Diakonia“, den Dienst an den Armen und Benachteiligten, als Wesensvollzug kirchlichen Handelns in der Ämterstruktur abbildet.“ In der Person des Diakons/der Diakonin sei es die Kirche, die die Menschen aufsucht und sich ihnen helfend zuwende. Die Frauen wollten nicht belohnt werden für etwas, was sie können, sondern in ihrem Tun ebenfalls kirchliches Handeln prägen. Frauen könnten sowohl auf die geschichtliche Tradition des Diakonenamtes schauen, wo es in der Vergangenheit Diakoninnen gab, als auch auf das „Heute und Jetzt“ blicken, wo dieses Amt ein Ausdruck für die vielfältigen Seiten der Kirche sei. Durch Frauen als geweihte Diakoninnen würde sich die Wahrnehmung der Kirche bei den Menschen verändern.

Das Diakonenamt selbst würde ein anderes Gesicht bekommen. Irmentraud Kobusch weiter: „Ohne Frauen atmet der Diakonat nur auf einem Lungenflügel.“ Die Teilnehmerinnen kamen engagiert miteinander ins Gespräch und waren sich am Schluss einig, dass Gespräche zu diesem und ähnlichen Themen fortgesetzt werden sollten.

Schon jetzt weist die Katholische Frauengemeinschaft des Dekanates Coesfeld auf den „Tag der Diakonin“ am Dienstag, 29. April 2014, hin.

Bericht: Brigitte Steinberg

Brigitte Steinberg, Dekanatsteamsprecherin, (links stehend) bedankt sich bei Irmentraud Kobusch, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd (rechts stehend)

26.06.2013 - Im Osten viel Neues - Zukunft braucht Erinnerung

Frauen aus dem Kreisdekanat Coesfeld auf den Spuren der Hl. Mechthild von Magdeburg in der St. Sebastian-Kirche in Magdeburg
Frauen aus dem Kreisdekanat Coesfeld auf den Spuren der Hl. Mechthild von Magdeburg in der St. Sebastian-Kirche in Magdeburg

Kreis Coesfeld, 26.06.2013. Zu einer erlebnisreichen Studienfahrt unter dem Thema: „Im Osten viel Neues – Zukunft braucht Erinnerung“ startete die Kath. Frauen­gemeinschaft des Kreisdekanates Coesfeld mit 20 Frauen aus dem Kreis Coesfeld und Umgebung. Ziel waren die Städte Magdeburg und Halberstadt. Die Leitung der Fahrt hatte Gisela Budde, Kreisdekanatsteamsprecherin. Unterstützt wurde sie von den Frauen Jutta Füser, Werne, Brigitte Steinberg, Coesfeld und Ruth Latzel, Dülmen. Nach der Begrüßung durch Gisela Budde sprach Jutta Füser, Geistl. Leiterin, den Reisesegen. Mit dem Reisesegen eröffnete sie die Morgenlob-Reihe, mit der ab jetzt jeder Tag begann.

Bereits auf der Hinfahrt erlebten die Frauen im Museum „Grenzenlos-Wege zum Nachbarn e. V.“ eine Station der Deutschen Vergangenheit, die die tiefe Vielfältigkeit dieser Reise erahnen ließ. Das Grenzdenkmal Hötensleben dokumentiert den Zustand von 1989 und steht seit 1990 unter Denkmalschutz. Obwohl alle Grenzanlagen bis 1993 abgerissen werden sollten, gelang es engagierten Einwohnern, den heutigen Denkmalbereich nahezu original zu bewahren. In Marienborn wurden noch einmal Grenzerinnerungen bei den Frauen wach, die diesen Grenzübergang in DDR-Zeiten schon einmal passiert hatten. Sie bestaunten die sogenannte „Dokumententransporttasche“ und sie bekamen jetzt die Erklärungen, warum sie damals so lange warten mussten, bis sie weiterfahren durften. Mit einer Zeitreise ging es am nächsten Tag weiter. Nach einem historischen Einblick in die Entstehung Magdeburgs, wurde mit dem Bus und zu Fuß die Stadt Magdeburg erkundet.

Als ein weiteres Highlight erlebten die Frauen den 60. Jahrestag des Volksaufstandes, den 17. Juni 2013, in einen Vortrag zum Thema: „Kath. Kirche gestern und heute“ von Dieter Müller, Referent des Roncalli-Hauses in Magdeburg. Mit einer großen Gelassenheit und tiefsinnigem Humor, erinnerte er an den Verfall der DDR und die Ereignisse zur Wendezeit. Die kath. Gemeinden lebten im volkskirchlichen Milieu und entwickelten aufgrund des äußeren Drucks eine innere Geschlossenheit und eine Abschottung nach außen, Marke Thermoskanne: Außen kühl, innen warm. Viele kleine Gottesdienstmöglichkeiten wurden mit bescheidensten Mitteln und oft illegal in Nacht- und Nebelaktionen errichtet. Zwischen ev. Kirche und kath. Gemeinden entwickelte sich eine lebendige Ökumene, die sich leider nach der Wende abgekühlt hat. Als letzte Höhepunkte erlebte die Gruppe die Stadt Halberstadt, den Dom, den Domschatz, der als einer der umfangreichsten Kirchenschätze überhaupt gilt und die Burchardikirche mit dem längsten Konzert der Menschheit. Bei der Führung durch die kalte Ruine der Burchardikirche erspürten die Frauen einen Hauch von Ewigkeit.

Brigitte Steinberg
zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Kreisdekanat Coesfeld der kfd
E-Mail: b.steinberg.kfd(at)gmx(dot)de
Tel. 02541-7540


kfd Coesfeld zum Tag der Diakonin

Im Paradies der Jakobikirche Coesfeld: Die kfd feiert den "Tag der Diakonin". (Foto: kfd Coesfeld)

Coesfeld, 28.April 2013. Die katholische Frauengemeinschaft des Dekanats Coesfeld hatte wie in den letzten Jahren zum „Tag der Diakonin“ ins Paradies der Jakobikirche eingeladen. Gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands und anderen Organisationen wird dieser Tag mit einem Gespräch zum Thema und einem Wortgottesdienst zu Ehren der Hl. Katharina von Siena begangen. In diesem Jahr nahmen etwa 50 Frauen, unter anderem aus Osterwick, Holtwick, Billerbeck und Coesfeld, daran teil.

Brigitte Steinberg, Dekanatsteamsprecherin der kfd, begrüßte die Frauen. Die angekündigte Referentin Irmentraud Kobusch, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd und Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, war erkrankt. Zur Einführung verlasen Sr. Paula Wessel und weitere Frauen einen Text zur Geschichte des diakonalen Amtes. Anschließend diskutierten die Frauen lebhaft über das diesjährige Thema zum „Tag der Diakonin“: „Die Zeit ist reif – die Kirche braucht Diakoninnen“.

Seit vielen Jahren sind es vor allem Frauen, die diakonale Dienste in der Kirche ausüben. Viele Frauen sagten zum „Tag der Diakonin“ daher, dass es nicht genüge, nur einmal im Jahr den „Tag der Diakonin“ zu begehen; es sei wünschenswert, dass Frauen aktiver bei solchen Fragen miteinander in Dialog treten und in Aktion kommen.

Sr. Paula Wessel brachte in das Gespräch auch Informationen aus aktuellen kirchlichen Gesprächen und Diskussionen ein. So habe Kardinal Kasper in seinem Vortrag auf der Bischofskonferenz am 20. Februar 2013 in Trier gesagt: „Die Antwort auf die Zeichen der Zeit wird darum letztlich weder Rom  noch die Bischofskonferenz geben; die Antwort werden prophetische, charismatische heilige  Frauen sein, die  Gott uns hoffentlich schenken wird.“

Der anschließende Wortgottesdienst zu Ehren der Hl. Katharina unterstrich diese Aussage. Von Katharina von Siena können Frauen lernen, die Stimme Gottes ernster zu nehmen als äußere Widerstände und Begrenzungen. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, die sich auch mit vielen gesellschaftspolitischen Themen befasst, wird in ihren bundesweiten Stellungnahmen auch das Diakonat der Frau engagiert vorantreiben. 

Text:
Brigitte Steinberg
Dekanatsteamsprecherin der kfd des Dekanats Coesfeld
Tel.: 02541 7540
E-Mail: b.steinberg.kfd(at)gmx(dot)de


Besondere Projekte

Besinnungstage

Der Besinnungstag vor dem ersten Advent im Kloster Gerleve, ist seit Jahren Tradition in der Kath. Frauengemeinschaft des Kreisdekanates. An zwei Tagen sind es oft mehr als 100 Frauen aus dem gesamten Kreisdekanat, die sich mit diesem Angebot der Stille, aber auch der Begegnung, mit Bildern, Liedern, Tänzen, Gesprächen und Gebeten auf den Advent einstimmen möchten. 

Mein Brokkoli und ich 

– Biopatente – Science-Fiction oder  Wirklichkeit 
Mit einer neuen Form von Veranstaltung hat die kfd des Kreisdekanates Coesfeld ein sehr umfangreiches, sperriges Thema vermittelt. Kabarett, eingebettet in Informationen und anschließender Diskussion wurde zu einem großen Erfolg und gab der kfd Mut, sich auch weiterhin gesellschaftspolitisch zu engagieren und kritische Themen aufzugreifen.

FreCh – Frauen ergreifen Chancen

Mit diesem Projekt leisten die Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands und die Familienbildung Deutschlands einen gemeinsamen Beitrag zum Europäischen Jahr des Ehrenamtes. Acht Familienbildungsstätten in fünf Bistümern nehmen an der Pilotphase von "FreCh" teil. Im Bistum Münster sind es: die kfd des Kreisdekanates Coesfeld, die Familienbildungsstätten Dülmen und Werne und das Haus der Familie in Münster. Ziel ist es, die vielen Kompetenzen von Frauen im Ehrenamt und Beruf zu fördern. Die Angebote sind offen für alle Frauen und umfassen Vorlesepatin, Patientenbegleitung, Ausbildung als Tagesmutter und Begleiterin für Menschen mit Demenz und vieles mehr. Die kfd unterstützt ihre Mitglieder, in dem sie die Teilnahmegebühr um 50 %, maximal jedoch um 30 Euro, reduziert. Dieses Pilotprojekt der kfd des Kreisdekanates Coesfeld und der Familienbildungsstätten Dülmen und Werne ist eine Wertschätzung der Kfd-Mitgliedschaft. Es aktiviert Frauen jeden Alters, Mitglied in der kfd zu bleiben und motiviert, in die kfd einzutreten.
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