Absenden

herrlich.weiblich.PILGERN.

kfd-Frauenpilgertag am 2019

Erneuert unsere Kirche!

Aktuelle Termine...

der nächsten Veranstaltungen im kfd-Diözesanverband finden Sie hier

Mitglied der kfd werden

Alle Vorteile einer kfd-Mitgliedschaft ...

Arbeitskreis Gesellschaftspolitik

Der Arbeitskreis Gesellschaftspolitik beschäftigt sich mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Wertschätzung unterschiedlicher Arbeitsformen, er setzt sich für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung und Altersabsicherung ein.


Ziele des Arbeitskreises: 

"Wir wollen erreichen, dass die Belange der Frauen in Politik und Gesellschaft aus christlicher Perspektive zur Geltung kommen. Wir möchten, dass Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen bei ihrer Alltagsbewältigung und ihren Entscheidungen für einen frei gewählten Lebensweg dauerhaft und nachhaltig Unterstützung finden."

Beispielprojekte:
Unterschriftenkampagne zum Rentenmodell der katholischen Verbände  
Aktionen zum Equal Pay Day  
 



21.10.2009 - Katholische Verbände übergeben Unterschriften für Cappucino-Rentenmodell

Übergabe der Unterschriften zum Rentenmodell in Berlin (Foto: Rentenbündnis)

Cappucino für die Rente - Sockelbetrag soll die Basis sein

Vertreter von fünf katholischen Verbänden im Bistum Münster übergaben in Berlin 22.435 Unterschriften an die Bundestagsabgeordneten aus der Region.

Münsterland/Berlin: Mehr als 22.000 Unterschriften haben fünf katholische Verbände im Bistum Münster für ein von ihnen entwickeltes Rentenmodell gesammelt. Eine Delegation übergab die Liste am Dienstag (21.10.2009) in Berlin Bundestagsabgeordneten, die ihren Wahlkreis im Bistumsgebiet haben. Der Kolpingverband, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, die Katholische Landvolkbewegung, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und der Familienbund der Katholiken im Bistum machen sich seit Jahren mit vielen Aktionen für das so genannte "Cappuccino-Modell" stark.

Ein "großer Erfolg" sei die bisherige Aktion, sagte der Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Münster, Bernhard Bockhorst gegenüber kirchensite.de. Denn nicht allein die Unterschriftenaktion habe das Modell intensiv in die Öffentlichkeit getragen. Auch Podiumsdiskussionen, Predigten und weitere Informationsveranstaltungen hätten in den vergangenen Monaten dazu beigetragen: "Über 100 Veranstaltungen – unsere Referenten waren komplett ausgebucht."

Dabei habe sich gezeigt, dass das Modell als eine dringend notwendige Antwort auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und in der Rentenpolitik gesehen werde. Mit dem Modell der Verbände, das auf eine Kombination aus Sockelrente zur Sicherung des Existenzminimums für alle Einwohner, einer Arbeitnehmerpflichtversicherung und einer zusätzlichen Altersvorsorge setzt, liege ein praktikabler Vorschlag vor, so Bockhorst: "Armut kann nachhaltig vermieden und eine eigenständige Alterssicherung garantiert werden." Zudem sei das "Cappuccino-Modell" finanzierbar und könne "problemlos in das bestehende System eingebunden werden". Das Institut für Wirtschaftsforschung in München habe den Vorschlag mittlerweile berechnet und zudem als verfassungsrechtlich umsetzbar eingestuft.

Mit der Übergabe der Unterschriften an die Bundestagsabgeordneten in Berlin soll laut Bockhorst die Initiative nicht beendet sein. "Wir werden nicht locker lassen, bis wir unser Ziel erreicht haben." Schon in der Vergangenheit sei die Intiative des Rentenbündnis im Bistum Münster von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern unterstützt worden. Ein gutes Signal habe es zudem von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegeben, die zugesagt habe, das Modell in die nächste Rentendiskussion zur Reform der Rentenversicherung einzubringen.

Quelle: www.kirchensite.de

PDF Bericht in der WN am 21.10.2009