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Arbeitskreis Gesellschaftspolitik

Der Arbeitskreis Gesellschaftspolitik beschäftigt sich mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Wertschätzung unterschiedlicher Arbeitsformen, er setzt sich für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung und Altersabsicherung ein.

Leitung des Arbeitskreises:

Ulla Kintrup-Limbrock (Diözesanreferentin)
Beatrix Bottermann (Diözesanleitungsteam),
Barbara Richter-Hoffschlag (Diözesanleitungsteam)

Weitere Mitglieder des Arbeitskreises:

Gisela Budde, Ascheberg
Jutta Füser, Werne
Hildegard Grote-Westrick, Borken
Marita Hagedorn, Ibbenbüren
Maria Hüppe, Dülmen
Gabriele Koetz, Ibbenbüren
Gisela Korth, Münster
Annette Plogmaker, Wettringen
Elfriede Rölfing, Münster
Ursula Rothe, Lengerich
Hildegard Wonnemann, Ahlen


Ziele des Arbeitskreises: 

"Wir wollen erreichen, dass die Belange der Frauen in Politik und Gesellschaft aus christlicher Perspektive zur Geltung kommen. Wir möchten, dass Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen bei ihrer Alltagsbewältigung und ihren Entscheidungen für einen frei gewählten Lebensweg dauerhaft und nachhaltig Unterstützung finden."

Beispielprojekte:
Unterschriftenkampagne zum Rentenmodell der katholischen Verbände  
Aktionen zum Equal Pay Day  
 


Arbeitshilfen, Projekte und Positionspapiere:

Die gesellschaftspolitischen Positionspapiere und das Eckpunktepapier "Familienpolitik" des kfd-Bundesverband finden Sie hier:
PDF Positionspapier Gesundheit
PDF Positionspapier Ehrenamtlich arbeiten
PDF Eckpunktepapier Familienpolitik

Gleichstellung

Der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vom Juni 2011 richtet den Blick erstmals auf den gesamten Lebensverlauf. Diese Lebensverlaufsperspektive macht die langfristigen und einschneidenden Folgen von Entscheidungen in einzelnen Lebensabschnitten deutlich. 

Frauen sind weiterhin benachteiligt: Unterbrechen oder reduzieren sie ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Sorgearbeit für Kinder und Pflegebedürftige, so hat das nachhaltige Auswirkungen in der sozialen Sicherung, besonders in der Alterssicherung.

Die kfd setzt sich mit der Veranstaltungsreihe "Neuer Blick auf alte Fragen" mit dem Gleichstellungsbericht auseinander. 

Dokumente zum Download:
Flyer_neuer_blick_auf_alte_Fragen.pdf 
Gleichstellungsbericht_Zusammenfassung.pdf 
Flyer_Gleichstellung_neue_Wege_gleiche_Chancen.pdf 


Solidarisch und gerecht - Das alternative Rentenmodell der katholischen Verbände 

"Nachdem die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands - die kfd - gemeinsam mit der KAB die Grundgedanken des Rentenmodells bereits Ende der 90-er Jahre entwickelte, wurde das Ihnen jetzt vorliegende Modell gemeinsam mit drei weiteren katholischen Verbänden (Familienbund, Landvolk und Kolping) bis 2004 weiter fortgeschrieben und dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Das ifo-Institut hat 2007 bestätigt, dass sich dieses Modell buchstäblich rechnet." (Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende im März 2009)
PDF Pressefrühstück "Vier Säulen für ein Halleluhjahr" am 26. März 2009 in Berlin
PDF Broschüre Rentenmodell

Weitere Informationen zum Rentenmodell "Solidarisch und gerecht" der katholischen Verbände finden Sie auf den Seiten des kfd-Bundesverbandes.


21.10.2009 - Katholische Verbände übergeben Unterschriften für Cappucino-Rentenmodell

Übergabe der Unterschriften zum Rentenmodell in Berlin (Foto: Rentenbündnis)

Cappucino für die Rente - Sockelbetrag soll die Basis sein

Vertreter von fünf katholischen Verbänden im Bistum Münster übergaben in Berlin 22.435 Unterschriften an die Bundestagsabgeordneten aus der Region.

Münsterland/Berlin: Mehr als 22.000 Unterschriften haben fünf katholische Verbände im Bistum Münster für ein von ihnen entwickeltes Rentenmodell gesammelt. Eine Delegation übergab die Liste am Dienstag (21.10.2009) in Berlin Bundestagsabgeordneten, die ihren Wahlkreis im Bistumsgebiet haben. Der Kolpingverband, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, die Katholische Landvolkbewegung, die Katholische Arbeitnehmerbewegung und der Familienbund der Katholiken im Bistum machen sich seit Jahren mit vielen Aktionen für das so genannte "Cappuccino-Modell" stark.

Ein "großer Erfolg" sei die bisherige Aktion, sagte der Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Münster, Bernhard Bockhorst gegenüber kirchensite.de. Denn nicht allein die Unterschriftenaktion habe das Modell intensiv in die Öffentlichkeit getragen. Auch Podiumsdiskussionen, Predigten und weitere Informationsveranstaltungen hätten in den vergangenen Monaten dazu beigetragen: "Über 100 Veranstaltungen – unsere Referenten waren komplett ausgebucht."

Dabei habe sich gezeigt, dass das Modell als eine dringend notwendige Antwort auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und in der Rentenpolitik gesehen werde. Mit dem Modell der Verbände, das auf eine Kombination aus Sockelrente zur Sicherung des Existenzminimums für alle Einwohner, einer Arbeitnehmerpflichtversicherung und einer zusätzlichen Altersvorsorge setzt, liege ein praktikabler Vorschlag vor, so Bockhorst: "Armut kann nachhaltig vermieden und eine eigenständige Alterssicherung garantiert werden." Zudem sei das "Cappuccino-Modell" finanzierbar und könne "problemlos in das bestehende System eingebunden werden". Das Institut für Wirtschaftsforschung in München habe den Vorschlag mittlerweile berechnet und zudem als verfassungsrechtlich umsetzbar eingestuft.

Mit der Übergabe der Unterschriften an die Bundestagsabgeordneten in Berlin soll laut Bockhorst die Initiative nicht beendet sein. "Wir werden nicht locker lassen, bis wir unser Ziel erreicht haben." Schon in der Vergangenheit sei die Intiative des Rentenbündnis im Bistum Münster von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern unterstützt worden. Ein gutes Signal habe es zudem von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegeben, die zugesagt habe, das Modell in die nächste Rentendiskussion zur Reform der Rentenversicherung einzubringen.

Quelle: www.kirchensite.de

PDF Bericht in der WN am 21.10.2009